Bewertung:

Joe Elys „Bonfire of Roadmaps“ ist eine poetische und eindringliche Erkundung des Lebens auf der Straße, gefüllt mit persönlichen Geschichten, musikalischen Einsichten und einer Verbindung zur texanischen Kultur. Die beiliegende Audio-CD steigert das Erlebnis noch, da die Leser Elys eigene Stimme hören können, während er von seiner Reise erzählt.
Vorteile:⬤ Die beiliegende Audio-CD, auf der Joe Ely Teile des Buches liest, steigert das Leseerlebnis.
⬤ Der Text wird für seine poetische und rhythmische Qualität gelobt, die ihn fesselnd und unterhaltsam macht.
⬤ Es bietet tiefe Einblicke in Joe Elys Leben als Musiker und in die texanische Musikszene.
⬤ Das Buch kommt bei Ely-Fans und Musikliebhabern gut an und schafft eine nostalgische Verbindung zu den beschriebenen Orten und Erlebnissen.
⬤ Der einzigartige Rhythmus und der Stil der freien Verse könnten für einige Leser gewöhnungsbedürftig sein.
⬤ Diejenigen, die mit dem texanischen Akzent oder der texanischen Kultur nicht vertraut sind, könnten anfangs Schwierigkeiten haben, sich mit einigen Inhalten zu identifizieren.
(basierend auf 9 Leserbewertungen)
Bonfire of Roadmaps
Seit er im Alter von sechzehn Jahren zum ersten Mal aus Lubbock, Texas, per Anhalter fuhr, ist der Singer-Songwriter und Flatlanders-Bandmitglied Joe Ely ein Road Warrior, der auf Highways und Nebenstraßen quer durch Amerika und Europa reist und Musik für "2 Stunden Ekstase" aus "22 Stunden Elend" macht. Um unterwegs nicht den Verstand zu verlieren, führt Ely ein Tagebuch und schreibt Verse, die manchmal zu Songs werden, manchmal aber auch nur "Schnappschüsse von dem, was vorbeiflog, gerade außerhalb der Reichweite, um sie später zu genießen, wenn die Räder aufhören zu rollen, die Zahnräder aufhören zu schleifen und die Motoren abgestellt werden".
In Bonfire of Roadmaps nimmt Ely die Leser mit auf die Straße. Anhand von Versen aus seinen Reisetagebüchern und eigenen Zeichnungen gibt Ely das Leben eines Musikers auf Tournee authentisch wieder, von den schweren Abschieden zu Hause über die langen Stunden auf der Straße bis hin zum Rausch einer großartigen Live-Show und der Erschöpfung nach wochenlangem Touren. Elys Roadtrips beginnen, als er 1972 mit den Zügen nach Manhattan fährt, und setzen sich fort bis zu den jüngsten Konzertreisen mit seinen Flatlanders-Kollegen Jimmie Dale Gilmore und Butch Hancock.
Joe Ely räumt zwar ein, dass "es nicht in der Natur eines Zigeuners liegt, in den Rückspiegel zu schauen", bietet seinen zahlreichen Fans aber dennoch einen aufschlussreichen Rückblick auf die Wege, die er zurückgelegt hat, und die Weisheit, die er aus seinen Erfahrungen gewonnen hat. Und für "diejenigen, die sich hinter den Horizont wagen wollen, nur um zu sehen, was es dort gibt... denen hoffe ich, dass diese Berichte einen Hauch von Inspiration geben werden...".