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Just Peace Ethic Primer: Building Sustainable Peace and Breaking Cycles of Violence
Die Bewegung für den gerechten Frieden bietet eine kritische Verschiebung des Fokus und der Vorstellungskraft. In der Erkenntnis, dass alles Leben heilig ist und die Suche nach Frieden durch Gewalt unhaltbar ist, richtet der Ansatz des gerechten Friedens unsere Aufmerksamkeit auf Rehumanisierung, partizipatorische Prozesse, gewaltfreien Widerstand, wiederherstellende Gerechtigkeit, Versöhnung, Rassengerechtigkeit und kreative Strategien aktiver Gewaltlosigkeit, um nachhaltigen Frieden zu schaffen, Konflikte zu transformieren und Gewaltzyklen zu beenden. A Just Peace Ethic Primer beleuchtet den moralischen Rahmen, der hinter dieser Praxis steht, und beweist ihre Vielseitigkeit in globalen Kontexten.
In den Aufsätzen einer Gruppe von Wissenschaftlern werden die ethischen, theologischen und aktivistischen Grundlagen einer Ethik des gerechten Friedens dargelegt. Die Aufsätze demonstrieren und revidieren die Normen einer Ethik des gerechten Friedens anhand von Konfliktfällen, bei denen es um US-Einwanderung, Rassen- und Umweltgerechtigkeit und die Todesstrafe geht, aber auch um Bandengewalt in El Salvador, den Bürgerkrieg im Südsudan, ISIS im Irak, geschlechtsspezifische Gewalt in der Demokratischen Republik Kongo, frauengeführten Aktivismus auf den Philippinen und ethnische Gewalt in Kenia.
A Just Peace Ethic Primer veranschaulicht die ökumenischen, interreligiösen und multikulturellen Aspekte eines gewaltfreien Ansatzes zur Verhütung und Überwindung gewaltsamer Konflikte. Wissenschaftler, Befürworter und Aktivisten, die in den Bereichen Politik, Geschichte, internationales Recht, Philosophie, Theologie und Konfliktlösung tätig sind, werden dieses Hilfsmittel für die Bereitstellung eines fruchtbaren Rahmens und die Umsetzung einer kreativen Vision eines nachhaltigen Friedens als unerlässlich erachten.