Bewertung:

Das Buch von Dr. Spencer kritisiert die christliche Lehre und legt nahe, dass ein Großteil des Neuen Testaments nicht unfehlbar ist. Viele Leser empfinden seine Ansichten jedoch als zutiefst beleidigend und unorthodox und argumentieren, dass er die traditionellen christlichen Überzeugungen falsch darstellt und es ihm an einem echten Verständnis der Heiligen Schrift mangelt.
Vorteile:Einige Leser mögen den Versuch, die Entwicklung der christlichen Lehre zu untersuchen und zu analysieren, sowie die Auseinandersetzung des Buches mit verschiedenen literarischen Figuren und Werken schätzen.
Nachteile:Kritisiert wird das Buch für seine verwässerte Version des Christentums, seine beleidigenden Behauptungen über die Unfehlbarkeit der Schrift, seine falsche Darstellung des historischen und theologischen Kontextes und seinen mangelnden Respekt für orthodoxe christliche Überzeugungen. Viele hielten die Argumente von Dr. Spencer für schlecht informiert und widersprüchlich zur traditionellen Lehre.
(basierend auf 1 Leserbewertungen)
Fictional Religion: Keeping the New Testament New
Die Bücher des Neuen Testaments sind nicht die unfehlbaren Worte Gottes. Die Texte befanden sich in den ersten Jahrhunderten des Glaubens im Umbruch.
Wir können und sollten auf dieser flexiblen Tradition aufbauen. Das sind die Forderungen, von denen sich dieses Buch leiten lässt. In Fictional Religion fordert Jamie Spencer die Leser auf, einen rationaleren, wissenschaftlicheren und historisch-kritischeren Ansatz für das Neue Testament zu wählen.
Er untersucht zwölf Autoren, die es uns ermöglichen, zu sehen, wie nachdenkliche Künstler in den letzten 600 Jahren die christliche Lehre, die sie geerbt haben, aufgegriffen und sowohl ihre formalen Grundsätze als auch ihren Geist auf die intellektuellen Bedürfnisse, sozialen Kontexte und kulturellen Vorurteile ihrer Zeit angewandt haben. Während der gesamten christlichen Ära haben Dramatiker, Dichter und Geschichtenschreiber wie Chaucer, Shakespeare und C.
S. Lewis der neutestamentlichen Lehre dieselben Dienste erwiesen, die die Propheten und Geschichtenerzähler der hebräischen Bibel dem jüdischen Gesetz, wie es im Pentateuch niedergelegt ist, geleistet haben.
Obwohl unseren kreativen Künstlern kein offizieller Zugang zur Heiligen Schrift gewährt wird, formen sie die christliche Lehre und die Erkenntnisse auf neue Weise, um neuen menschlichen Bedingungen gerecht zu werden. Durch sie bleibt das Neue Testament neu.