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Understanding Film: Marxist Perspectives
Marxismus und Film haben zumindest eines gemeinsam: Sie interessieren sich beide für die Massen. Aus der EinleitungDer Film ist nach wie vor eine der dominierenden Kulturformen in der heutigen Welt.
Er ist klassen- und kulturübergreifend und durchdringt viele Aspekte unseres Bewusstseins. Im Film können wir, vielleicht mehr als in jedem anderen Medium, die Politik von Zeit und Ort, von Vergangenheit und Gegenwart ablesen. Die Geschichte des Marxismus hat sich in vielerlei Hinsicht mit dem Film überschnitten, und dieses Buch ist eine zeitgemäße Erinnerung an die Früchte dieser Überschneidung in Filmtheorie und Filmpraxis.
Die marxistische Filmtheorie gibt der Filmwissenschaft einige der Schlüsselkonzepte zurück, die ein wirklich radikales, politisches Verständnis des Mediums und seiner Stellung innerhalb des Kapitalismus und gegen ihn ermöglichen. Dieses Buch zeigt, wie Fragen der Ideologie, der Technologie und der Industrie in Beziehung zur Klasse gesetzt werden müssen - eine Kategorie, mit der sich die akademische Welt ausgesprochen unwohl fühlt.
Es untersucht die Arbeit einiger der wichtigsten Theoretiker, die unser Verständnis von Film beeinflusst haben, wie Adorno, Althusser, Benjamin, Brecht, Gramsci, Jameson und andere. Es wird aufgezeigt, wie Filme in ihrem sozialen und historischen Kontext verortet werden müssen, ganz gleich, ob es sich um Hollywood, das russische, kubanische, chinesische oder nordkoreanische Kino handelt.
Die Autoren untersuchen die politischen Widersprüche und Spannungen innerhalb des dominanten Kinos und erörtern, wie marxistische Filmemacher das Medium in neue und aufregende Richtungen gebracht haben.