
Finance or Food?: The Role of Cultures, Values, and Ethics in Land Use Negotiations
Dieser Band untersucht, wie sich Kultur, Wertesysteme und Ethik auf die Landwirtschaft auswirken, und befasst sich mit zeitgenössischen Landfragen und den Bedingungen für die landwirtschaftliche Bodenbewirtschaftung.
Die Herausgeber und Autoren betrachten eine Reihe von Themen, darunter den Druck auf landwirtschaftliche Flächen, internationale und globale Handelsbeziehungen, moralische und ethische Fragen und Auswirkungen auf die Regierungsführung. Im Mittelpunkt von Finance or Food? steht die Landnutzung in Australien, Kanada und Norwegen, die aufgrund ihrer Gemeinsamkeiten, aber auch ihrer Unterschiede ausgewählt wurden.
Unter Bezugnahme auf diese spezifischen nationalen Kontexte untersuchen die Autoren politische, ökologische und ethische Debatten über Lebensmittelproduktion, alternative Energien und Nachhaltigkeit. In dem Band wird argumentiert, dass die Anerkennung der Nahrungsmittel-, Finanz-, Energie- und Klimakrise Investitionen vorantreibt und die Strategien der Entwicklungsagenturen neu gestaltet. Gleichzeitig bringen sich Nahrungsmittelproduzenten, Kleinbauern und Pastoralisten, die von ihrem Land vertrieben werden, in diese Debatte ein, und zwar nicht nur auf lokaler Ebene, sondern auch in nationalen politischen Arenen und internationalen Foren.
Dieser Band untersucht die vielfältigen Formen dieses Prozesses und zeigt die kulturellen Auswirkungen der neuen Entwicklungen in der globalen Landnutzung auf. Als wichtiger Beitrag zu einer zeitgemäßen Debatte ist Finance or Food? eine unverzichtbare Lektüre für Wissenschaftler und politische Entscheidungsträger.