Finanzsysteme im Vergleich

Bewertung:   (3,9 von 5)

Finanzsysteme im Vergleich (Franklin Allen)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

Das Buch hat gemischte Kritiken erhalten. Einige Leser lobten es als gutes Buch, andere kritisierten, dass es nicht tiefgründig genug sei und sich auf die Theorie ohne praktische Relevanz stütze.

Vorteile:

Einige Leser fanden das Buch gut zu lesen und schätzten seine Beschreibungen und Erklärungen.

Nachteile:

Kritiker bemängeln, dass es dem Buch an Tiefe, Kohärenz und praktischer Relevanz mangelt, und halten es für zu theoretisch und frivol.

(basierend auf 3 Leserbewertungen)

Originaltitel:

Comparing Financial Systems

Inhalt des Buches:

Die Autoren argumentieren, dass die Ansicht, marktbasierte Systeme seien am besten, zu einfach ist.

Es ist ein differenzierterer Ansatz erforderlich.

Finanzsysteme sind entscheidend für die Ressourcenallokation in einer modernen Wirtschaft. Sie leiten die Ersparnisse der Haushalte an den Unternehmenssektor weiter und verteilen die Investitionsmittel auf die Unternehmen.

Sie ermöglichen eine intertemporale Glättung des Konsums der Haushalte und der Ausgaben der Unternehmen.

Und sie ermöglichen es Haushalten und Unternehmen, Risiken zu teilen. Diese Funktionen sind den Finanzsystemen der meisten entwickelten Volkswirtschaften gemeinsam. Die Form dieser Finanzsysteme ist jedoch sehr unterschiedlich. In den Vereinigten Staaten und im Vereinigten Königreich dominieren wettbewerbsorientierte Märkte die Finanzlandschaft, während in Frankreich, Deutschland und Japan die Banken traditionell die wichtigste Rolle spielen.

Warum haben die verschiedenen Länder so unterschiedliche Finanzsysteme? Ist ein System besser als alle anderen? Stellen die verschiedenen Systeme lediglich alternative Wege zur Befriedigung ähnlicher Bedürfnisse dar? Ist der derzeitige Trend zu marktbasierten Systemen wünschenswert? Franklin Allen und Douglas Gale argumentieren, dass die Ansicht, marktbasierte Systeme seien am besten, zu einfach ist. Es ist ein nuancierterer Ansatz erforderlich. Zum Beispiel können Finanzmärkte schlecht für die Risikoteilung sein.

Der Wettbewerb im Bankwesen kann ineffizient sein.

Finanzkrisen können sowohl gut als auch schlecht sein.

Und die Trennung von Eigentum und Kontrolle kann optimal sein. Finanzinstitute sind nicht einfach nur ein Schleier, der den Allokationsmechanismus verschleiert, ohne ihn zu beeinflussen, sondern sie sind entscheidend für die Überwindung von Marktmängeln. Ein optimales Finanzsystem stützt sich sowohl auf Finanzmärkte als auch auf Finanzintermediäre.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9780262511254
Autor:
Verlag:
Einband:Taschenbuch
Erscheinungsjahr:2001
Seitenzahl:520

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