Bewertung:

Das Buch „Finding a Place to Stand“ (Einen Platz zum Stehen finden) von Dr. Ed Shapiro bietet eine tiefgründige, reflektierende Erforschung von Bürgerschaft und Führung im Kontext der heutigen polarisierten Gesellschaft. Ausgehend von seiner umfangreichen Erfahrung als Psychiater und Pädagoge präsentiert Shapiro ein neuartiges Verständnis von Gruppendynamik und individueller Rolle und plädiert für ein neues Gefühl von Zielsetzung und Handlungsfähigkeit bei der demokratischen Beteiligung. Die Leser schätzen die Auseinandersetzung des Buches mit den Herausforderungen unserer Zeit und seinen hoffnungsvollen Ansatz zur Überwindung der gesellschaftlichen Fragmentierung.
Vorteile:⬤ Fesselnde und durchdachte Erforschung von Bürgerschaft und Gruppendynamik.
⬤ Bietet konkrete Strategien, um die Polarisierung zu überwinden und die eigene Stimme zu finden.
⬤ Kombiniert persönliche Erzählungen mit theoretischen Einsichten auf effektive Weise.
⬤ Bietet Hoffnung und konstruktive Schritte für Einzelpersonen und Organisationen.
⬤ Der zugängliche Schreibstil eignet sich für verschiedene Zielgruppen, einschließlich Fachleute und Studenten.
⬤ Einige Leser könnten es schwierig finden, die Konzepte in praktischen Situationen anzuwenden.
⬤ Einige wenige Rezensionen weisen darauf hin, dass bestimmte Ideen angesichts der komplexen sozialen Realitäten zu idealistisch sein könnten.
⬤ Die Tiefe der Theorie könnte für diejenigen, die mit psychodynamischen Theorien weniger vertraut sind, überwältigend sein.
(basierend auf 8 Leserbewertungen)
Finding a Place to Stand - Developing Self-Reflective Institutions, Leaders and Citizens
Was zwischen uns und dem Autoritarismus steht, scheint immer brüchiger zu werden. Demokratische Praktiken werden durch die ausländische Einmischung in Wahlen angegriffen; die Unterdrückung von Wählern schränkt die Bürgerbeteiligung ein.
Angesichts des raschen sozialen Wandels wenden sich die Nationen autokratischen Führern zu. Demokratische Werte und eine offene Gesellschaft können nur bewahrt werden, wenn die Bürger ihre Stimme entdecken und einfordern können. Wir haben über unsere Organisationen Zugang zur Gesellschaft, doch die kollektiven Stimmen und Irrationalitäten dieser Organisationen bieten dem Einzelnen derzeit keine klaren Wege, sich zu verorten.
Wie können wir uns durch das zunehmende Chaos unserer sozialen Systeme, durch unsere vielfältigen Rollen in Gruppen und Institutionen bewegen, um eine Stimme zu finden, die zählt? Welche Art von Perspektive wird es institutionellen Führungskräften ermöglichen, die Entdeckung einer aktiven Bürgerschaft zu erleichtern und das Engagement zu unterstützen? Dieses Buch stützt sich auf das psychodynamische Systemdenken, um ein neues Verständnis des Weges vom Individuum zum Mitglied der Gesellschaft zu vermitteln.
Anhand detaillierter Geschichten werden die Schritte - und die bewussten und unbewussten Verknüpfungen - von der Zugehörigkeit zu einer Familie über den Eintritt in externe Gruppen bis hin zur Übernahme von institutionellen Rollen und deren Sinnhaftigkeit beleuchtet. Mit Hilfe von Führungspersönlichkeiten, die die Dynamik sozialer Systeme erkennen und nutzen, besteht für uns als Bürger vielleicht die Hoffnung, unsere institutionellen Erfahrungen zu nutzen, um einen Platz zu finden, an dem wir stehen können.