Bewertung:

Ray March erforscht in seinem Buch „River in Ruin“ die Bedeutung und die Notlage des Carmel River und präsentiert einen detaillierten historischen Bericht, der das Bewusstsein für die Gefahren für diese lebenswichtige Wasserquelle schärft. Die Leser schätzen den fesselnden Stil des Buches, die sachliche Genauigkeit und die weitreichenden Auswirkungen auf die Umwelt - und das alles auf der Grundlage der lokalen Geschichte. Das Buch wurde als Pflichtlektüre für Anwohner und alle, die sich für die Auswirkungen von Wassermisswirtschaft interessieren, bezeichnet.
Vorteile:Es ist gut geschrieben und unterhaltsam, bietet eine fesselnde historische Erzählung, ist leicht zu lesen, reich an Fakten, schärft das Bewusstsein für Umweltfragen, dient als abschreckendes Beispiel, eignet sich für Buchklubs und Bildungszwecke.
Nachteile:Einige Leser waren der Meinung, dass das Buch Fragen zur Zukunft des Flusses offen lässt und starke Emotionen in Bezug auf die Misswirtschaft wecken kann, was beunruhigend sein kann.
(basierend auf 8 Leserbewertungen)
River in Ruin: The Story of the Carmel River
Das dünne Band des Carmel River ist nur sechsunddreißig Meilen lang und an den meisten Stellen nicht breiter als ein Kind einen Stein werfen kann. Er ist die Hauptwasserversorgung für die ständig wachsende Präsenz von Touristen, Landwirtschaft und Industrie auf der kalifornischen Halbinsel Monterey. Außerdem ist er einer der zehn am stärksten gefährdeten Flüsse Nordamerikas. Die Geschichte des Flusses, die sich in diesem Buch auf dramatische Weise entfaltet, ist eine epische Geschichte der Ausbeutung, der Entwicklung und der oft unwissentlichen Zerstörung, die bis zum ersten Erscheinen der Europäer auf der unberührten Halbinsel zurückreicht.
River in Ruin ist eine präzise Verflechtung von Wassergeschichte - lokal und überregional - und eine natürliche, soziale und ökologische Erzählung des Carmel River. Ray A. March zeichnet die missbräuchliche Nutzung des Flusses seit 1879 nach und schildert, wie die immer erfolgreichere Werbung für Monterey mehr und mehr Wasser verlangte, was zu einem Staudamm nach dem anderen führte. Das Ergebnis war eine katastrophale Ausbeutung des Flusses, der mit Betonschutt vollgestopft war und für die von Besuchern und Einwohnern gleichermaßen geschätzten Fische unwirtlich wurde.
Marchs Buch ist eine mahnende Geschichte über die Verschwendung wertvoller Wasserressourcen - über die endgültigen Kosten eines ruinierten Flusses und die geringe, aber dringende Hoffnung, ihn wieder zum Leben zu erwecken.