Bewertung:

Insgesamt wird „Whispering Bodies“ von Jesse Michaels von Fans und Lesern gut aufgenommen und für seinen Humor, die Entwicklung der Charaktere und die fesselnde Handlung gelobt. Einige bemängelten zwar den Krimi-Aspekt, doch der Witz und die einzigartigen Charaktere des Buches überstrahlen diese Bedenken. Viele Leser warten sehnsüchtig auf eine Fortsetzung.
Vorteile:⬤ Urkomisch und unterhaltsam, viele Leser haben laut gelacht.
⬤ Starke Charakterentwicklung, insbesondere des Protagonisten Roy Belkin.
⬤ Rasante und fesselnde Handlung, die den Leser fesselt.
⬤ Einzigartige Interpretation des Krimi-Genres mit skurrilen und interessanten Charakteren.
⬤ Die Leser schätzten die Mischung aus Humor und tieferen gesellschaftlichen Themen.
⬤ Viele fanden den Schreibstil für einen Erstlingsautor beeindruckend.
⬤ Einige Leser waren der Meinung, der Krimi sei vorhersehbar und nicht gut ausgearbeitet.
⬤ Einige Charaktere, wie z.B. Pernice, wurden als unzureichend eingesetzt oder eindimensional empfunden.
⬤ In einigen Kritiken wurde erwähnt, dass Teile der Geschichte anfangs schwer zu verfolgen waren.
⬤ Einige Leser äußerten gemischte Gefühle über die unerwarteten Wendungen in der Handlung.
(basierend auf 30 Leserbewertungen)
Whispering Bodies: A Roy Belkin Disaster
Ein Einsiedler aus San Francisco ist gezwungen, seine Wohnung zu verlassen, um den Mord an seinem Hausmeister aufzuklären in diesem "ungewöhnlichen Krimi, der im Kern eine tiefgründige Charakterstudie ist" (Foreword Reviews).
Mit seinen siebenundvierzig Jahren, seiner Glatze und seiner leichten Agoraphobie ist der Internet-Troll Roy Belkin ein Mann ohne Orientierung. Er verlässt nur selten seine Wohnung (die Außenwelt bezeichnet er als "The Pounding"), und wenn er sie verlassen muss, hält er den Tag akribisch in seinem Thunder Book fest, einem Tagebuch, in dem er alles auflistet, was ihn an diesem Tag abgestoßen hat.
Doch alles ändert sich an dem Tag, an dem Belkin in seine Wohnung zurückkehrt und das Gebäude in Flammen steht und der Hausmeister des Gebäudes ermordet worden sein soll. Während die Polizei ihn befragt, trifft Belkin auf den mysteriösen Pernice Balfour, den verführerischen, religiös besessenen Nachbarn, der des Verbrechens beschuldigt wird. Bald hat Belkin keine andere Wahl mehr, als aus seinem Schneckenhaus (und seiner Wohnung) herauszukommen, um zu versuchen, ihren Namen reinzuwaschen. Doch je mehr Belkin nachforscht, desto verworrener werden die Dinge. Auf seinen Streifzügen durch San Franciscos schäbiges Tenderloin-Viertel beginnt Belkin, die Wahrheit hinter dem Mord aufzudecken, und stößt dabei auf eine Reihe bizarrer Figuren und Situationen: Ein "pansexueller" Tatortfotograf, ein idiotischer Detektiv und ein allwissender Regierungsbeamter.
Whispering Bodies" ist eine perfekte Mischung aus Komödie und Pathos. Ich habe mit ein paar Leuten gesprochen, die es mit A Confederacy of Dunces verglichen haben, und das macht Sinn." -- The Rumpus.
"Der Debütroman von Jesse Michaels ist eine einzigartige und augenzwinkernde Leistung, die durch eine peitschenkluge Erzählung und magnetische Prosa unterstrichen wird. Eine schwindelerregende Kombination aus Flann O'Briens The Third Policeman und Kurt Vonnegut, wenn er ein feindseliger Agoraphobiker wäre". --Alex Green, Gefangen im Karussell