Bewertung:

Das Buch bietet einen detaillierten und gut illustrierten Bericht über die Schlacht von Fontenoy, der den strategischen Kontext und die Ereignisse der Schlacht selbst darstellt und Schlüsselmomente und militärische Taktiken hervorhebt. Während es für seine Anschaulichkeit und Klarheit gelobt wird, bemängelten einige Leser einen Mangel an Tiefe in bestimmten Bereichen.
Vorteile:⬤ Gut geschriebener und prägnanter Bericht über die Schlacht von Fontenoy
⬤ ausgezeichnete Illustrationen, Karten und Fotos
⬤ umfassende Darstellung des strategischen Hintergrunds der Schlacht
⬤ für Liebhaber der Militärgeschichte empfohlen.
⬤ Fehlende detaillierte Verweise auf die Schlachtordnung
⬤ unzureichende Erforschung der niederländischen Streitkräfte
⬤ einige könnten den historischen Kontext und die militärische Taktik vermissen
⬤ erfordert einige Vorkenntnisse zum Thema.
(basierend auf 12 Leserbewertungen)
Fontenoy 1745: Cumberland's Bloody Defeat
Ein Streit um die österreichische Thronfolge führte 1740 zu einem allgemeinen Krieg zwischen den führenden europäischen Mächten: Frankreich, Spanien und Preußen auf der einen Seite, Großbritannien, Habsburg-Österreich und die Niederländische Republik auf der anderen. Die Kämpfe fanden auf der ganzen Welt statt, doch die blutigsten Schlachten wurden auf dem europäischen Kontinent ausgetragen, und keine war kostspieliger als die Schlacht von Fontenoy im Jahr 1745.
Aus Angst vor einer Einkreisung Frankreichs durch das wiedererstarkte Österreich unter der Herrschaft der Habsburger plante der französische Befehlshaber Marschall Saxe, die österreichischen Niederlande zu überrennen und damit dem Feind einen entscheidenden Schlag gegen seine Kriegsfähigkeit zu versetzen. Saxes Armee, die Crème de la Crème des französischen Militärs, marschierte ein und bezog in Fontenoy in der Nähe von Tournai eine Verteidigungsstellung - und wagte es, seine Feinde von ihrem Hochsitz zu stoßen.
Dieser Titel, der wunderschön mit Farbtafeln illustriert ist, ist eine eingehende Studie über den Versuch des britischen Herzogs von Cumberland, Saxes Stellung anzugreifen. Im Mittelpunkt steht die Unfähigkeit der alliierten Anführer, ihre Angriffe zu koordinieren, und wie Cumberland nur um Haaresbreite an einem großen Sieg vorbeigeschrammt ist.