Bewertung:

Das Buch ist ein wertvolles Hilfsmittel in der Kinderheilkunde und pädiatrischen Radiologie und wird für seine sorgfältige Darstellung und Organisation gelobt. Allerdings wird die Druckqualität der Taschenbuchversion erheblich kritisiert, was zu der Empfehlung führt, sie zugunsten der gebundenen Ausgabe zu vermeiden.
Vorteile:Wichtiges Nachschlagewerk, gut gegliedert, gut illustriert, wertvoller Inhalt.
Nachteile:Schlechte Druckqualität der Taschenbuchausgabe, insbesondere bei den Abbildungen; Unzufriedenheit mit dem Print-on-Demand-Verfahren.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
Forensic Aspects of Pediatric Fractures: Differentiating Accidental Trauma from Child Abuse
Knochenbrüche kommen bei Kindern häufig vor, und Schätzungen zufolge erleiden 2,1 % aller Kinder mindestens einen Knochenbruch, bevor sie 16 Jahre alt sind. Lebensjahr mindestens eine Fraktur erleiden. Vor allem bei kleinen Kindern kann sich die Frage stellen, ob dies mit Kindesmisshandlung zusammenhängt. Ziel dieses Buches ist es, Ärzten, die an Fällen von Kindesmisshandlung beteiligt sind, zu helfen, radiologische Befunde im Lichte der forensischen Umstände zu interpretieren, unter denen sie entstanden sind. Die Autoren stellen aktuelle Literatur zu den Mechanismen vor, die nicht unfallbedingten Traumata zugrunde liegen.
In diesem Buch werden nicht nur die radiologischen Befunde bei Kindesmisshandlung erörtert, sondern, was noch wichtiger ist, diese Befunde werden aus forensischer Sicht analysiert. Ein besonderes Augenmerk wird auf die Beweise für die gemeldeten Trauma-Mechanismen und ihre klinischen Folgen gelegt.
Kann z. B. ein Sturz von einer Couch zu einer Femurfraktur führen, und wenn nicht, wo sind die entsprechenden Beweise?