
Advances in Digital Image Correlation (DIC)
Die digitale Bildkorrelation (DIC) hat sich in der experimentellen Mechanik als beliebtestes Ganzfeld-Messverfahren durchgesetzt. Es handelt sich um eine vielseitige und kostengünstige Messmethode, die eine große Menge an experimentellen Daten liefert.
Da die DIC die Vorteile einer Vielzahl von Bildmodalitäten nutzt, kann mit dieser Technik ein breites Spektrum an Raum- und Zeitskalen abgedeckt werden. Stereo erweitert den Anwendungsbereich von DIC auf nicht-planare Fälle, die für industrielle Anwendungsfälle repräsentativer sind. Mit der Entwicklung der Tomographie bietet die digitale Volumenkorrelation nun Zugang zu volumetrischen Daten, die die Untersuchung des inneren Verhaltens von Materialien und Strukturen ermöglichen.
Die Verwendung von DIC-Daten zur quantitativen Validierung von Modellen oder zur genauen Bestimmung einer Reihe von konstitutiven Parametern bleibt jedoch eine Herausforderung. Einer der Gründe dafür liegt in den Kompromissen zwischen Messauflösung und räumlicher Auflösung.
Zweitens ist die Frage nach den Randbedingungen noch offen. Ein weiterer Grund ist, dass die gemessenen Verformungen nicht direkt mit den üblichen Simulationen vergleichbar sind.
Schließlich führt die Verwendung von Vollfelddaten zu neuen rechnerischen Herausforderungen.