Bewertung:

Das Buch über die Post-Mortem-Fotografie wird wegen seines informativen Inhalts, der schönen Bilder und des würdevollen Umgangs mit einem sensiblen Thema sehr positiv aufgenommen. Viele Leser schätzen seine Qualität und empfehlen es allen, die sich für das Thema interessieren. Es gibt jedoch auch eine negative Rezension eines Lesers, der der Meinung ist, dass das Buch seine Erwartungen nicht erfüllt hat.
Vorteile:Gut geschrieben, schöne Bilder, informativ, würdevoller Umgang mit dem Thema, gute Druckqualität, von mehreren Lesern sehr empfohlen.
Nachteile:Ein Leser war der Meinung, dass das Buch seine Erwartungen nicht erfüllt hat.
(basierend auf 7 Leserbewertungen)
Photography and Death
Die Idee, die Toten zu fotografieren, ist so alt wie die Fotografie selbst. In den meisten Fällen wurden frühe Sterbefotos von den Verwandten des Verstorbenen in Auftrag gegeben oder aufgenommen und im Haus als Teil der Familiensammlung aufbewahrt. Einst galten diese Fotos als unpassend und makaber, heute werden sie als hilfreich für die Trauertherapie angesehen.
Fotografie und Tod enthüllt die Schönheit und Bedeutung solcher Bilder, die früher als verstörend oder grotesk abgetan wurden, und stellt sie in den Kontext der sich wandelnden kulturellen Einstellungen zu Tod und Verlust. Unter Ausschluss von Bildern, die den Tod durch Krieg, Gewalt oder Naturkatastrophen zeigen, konzentriert sich Audrey Linkman auf Fotografien von natürlichen Todesfällen innerhalb der Familie. Sie identifiziert das Spektrum der Todesfotografien, die seit den 1840er Jahren sowohl in Europa als auch in Nordamerika entstanden sind, und zeichnet die Veränderungen in der Behandlung dieser Motive im Laufe der Jahrzehnte nach.
Fotografie und Tod ist für Foto-, Kunst- und Sozialhistoriker sowie für Praktiker im Bereich der Trauertherapie von Interesse, aber auch für diejenigen, die die Bilder längst verstorbener Vorfahren, die von den Seiten der Familienalben zurückblicken, besser verstehen wollen.