Bewertung:

Fourth of July Creek ist ein Debütroman von Smith Henderson, der das Leben von Pete Snow, einem problembelasteten Sozialarbeiter im ländlichen Montana in den 1980er Jahren, beschreibt. Die Geschichte befasst sich mit dunklen Themen wie Kindesmissbrauch, Sucht und den Kämpfen von Randgruppen in der Gesellschaft. Die Erzählung verknüpft mehrere Handlungsstränge und schildert die Herausforderungen, die sich ergeben, wenn man Menschen in verzweifelten Situationen hilft und gleichzeitig mit persönlichen Dämonen zu kämpfen hat. Der Schreibstil zeichnet sich durch lebendige Charakterdarstellungen und reiche Beschreibungen der Umgebung aus, auch wenn einige Leser die Handlung als uneinheitlich und den Ton als überwältigend düster empfinden.
Vorteile:⬤ Starke Charakterentwicklung, die Empathie für fehlerhafte Individuen hervorruft.
⬤ Schöne Prosa und lebendige Beschreibungen der Landschaft von Montana.
⬤ Fesselnde und zu Herzen gehende Erzählung, die die Kämpfe von Familien am Rande der Gesellschaft zeigt.
⬤ Einfühlsame Darstellung des ländlichen Amerikas und seiner Komplexität.
⬤ Einzigartiger Erzählstil, der mehrere Handlungsstränge und Perspektiven umfasst.
⬤ Viele Leser empfinden den allgemeinen Ton und die Themen als düster und deprimierend.
⬤ Einige Kritiker bemängeln eine unzusammenhängende Handlung oder eine fehlende Auflösung der Charakterbögen.
⬤ Einige wenige Rezensenten erwähnen einen ungeschickten Schreibstil, einschließlich Fragmente und die Verwendung von komplexem Vokabular, das die Lesbarkeit beeinträchtigen kann.
⬤ Es gibt gemischte Gefühle über das Tempo und die Struktur der Geschichte, wobei sich einige Teile zu sehr in die Länge ziehen.
(basierend auf 598 Leserbewertungen)
In diesem erschütternden und ikonischen amerikanischen Roman erforscht der mit dem PEN-Preis ausgezeichnete Autor Smith Henderson die Komplexität von Freiheit, Gemeinschaft, Gnade, Misstrauen und Anarchie und stellt auf brillante Weise die beunruhigenden und gewalttätigen Widersprüche unserer Nation dar.
Nachdem er versucht hat, Benjamin Pearl zu helfen, einem unterernährten, fast verwilderten elfjährigen Jungen, der in der Wildnis von Montana lebt, trifft der Sozialarbeiter Pete Snow auf den zutiefst gestörten Vater des Jungen, Jeremiah. Mit Mut und Vorsicht gewinnt Pete allmählich ein gewisses Maß an Vertrauen bei diesem paranoiden Überlebenskünstler, der auf einen letzten Konflikt zusteuert, der die kommende Endzeit ankündigt.
Doch während Petes eigene Familie außer Kontrolle gerät, wecken Pearls Aktivitäten das Interesse des FBI und stellen Pete in den Mittelpunkt einer groß angelegten Fahndung, aus der niemand unbeschadet hervorgehen wird.
--Der Oregonian (Portland)