
Franz Baermann Steiner: A Stranger in the World
Franz Baermann Steiner (1909-52) war das entscheidende Bindeglied zwischen der intellektuellen Kultur Mitteleuropas und dem Oxford Institute of Anthropology in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg.
Dieses Buch zeigt seinen stillen Einfluss innerhalb der Anthropologie, der von Mary Douglas bis zu David Graeber reichte, und wie seine bemerkenswerte Poesie die Sklaverei und das Morden der Shoah, einem Ereignis, dem er entkam, tiefgreifend reflektierte. Steiners Anliegen, darunter Interdisziplinarität, Genre, Flüchtlinge und Exil, Kolonialismus und Gewalt sowie die Quellen der europäischen Anthropologie, sprechen heute unmittelbarer als je zuvor seit seinem frühen Tod zu aktuellen Fragen.