Bewertung:

Das Buch „Mrs. Miniver“ ist eine Sammlung von Essays, die sich auf das Leben einer englischen Mittelklassefamilie vor dem Zweiten Weltkrieg konzentrieren. Es unterscheidet sich deutlich von der Verfilmung, da es eher die alltäglichen Erfahrungen und Überlegungen der Titelfigur zeigt als eine traditionelle Erzählung. Die Leser schätzen die detaillierten Beschreibungen des Lebens in dieser Zeit, auch wenn einige das langsame Tempo und das Format des Buches bemängeln.
Vorteile:Das Buch bietet eine ausgezeichnete Beschreibung des täglichen Lebens im England vor dem Zweiten Weltkrieg und eine einzigartige Perspektive auf eine bestimmte Familie in einer historischen Periode. Viele schätzen die interessante Darstellung von Alltagserfahrungen und das eigenständige Essayformat.
Nachteile:Einige Leser fanden das Buch stellenweise langsam und nicht so fesselnd wie erwartet. Die Unterschiede zum Film führten bei einigen zu Enttäuschungen, während andere auf Probleme mit bestimmten Ausgaben stießen, die schlechte Übersetzungen oder fehlende Inhalte enthielten.
(basierend auf 41 Leserbewertungen)
Mrs. Miniver
Jan Struther wurde gebeten, eine Serie über das Leben einer "gewöhnlichen" Frau zu schreiben, wobei ihre Definition von "gewöhnlich" zweifellos ihren eigenen Hintergrund widerspiegelt.
Mrs. Miniver hat sowohl ein Stadt- als auch ein Landhaus, und in beiden hat sie Bedienstete.
Ihr ältester Sohn besucht Eton, und jedes Jahr im August fährt sie zur Moorhuhnjagd nach Schottland (oder sollte es "Grice-shooting" heißen?). Mit anderen Worten: Sie lebt einen Lebensstil, der für eine winzige Minderheit im Großbritannien der 1930er Jahre repräsentativ war.