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Women of the Mountain South: Identity, Work, and Activism
Wissenschaftler, die sich mit den südlichen Appalachen befassen, haben sich in ihrer Forschung weitgehend auf Männer konzentriert, insbesondere auf weiße Männer. Es gibt zwar einige wichtige Studien über Frauen in den Appalachen, aber kein einziges Buch bietet einen umfassenden Überblick über Zeit und Ort.
Mit dieser Sammlung gleichen die Herausgeberinnen Connie Park Rice und Marie Tedesco dieses Ungleichgewicht aus, indem sie die Geschichten dieser Frauen erzählen und die Aufmerksamkeit auf die unterschiedlichen Hintergründe derjenigen lenken, die die Berge ihr Zuhause nennen. Die Essays in Women of the Mountain South räumen mit dem hartnäckigen Klischee auf, dass Frauen aus den Appalachen arm und weiß sind, und werfen ein längst überfälliges Schlaglicht auf Frauen, die in der Geschichte der Region zu oft vernachlässigt werden. Jede Autorin konzentriert sich auf ein bestimmtes Individuum oder eine bestimmte Gruppe, aber zusammen veranschaulichen sie die Vielfalt der Frauen, die in der Region leben, und die Tiefe ihrer Lebenserfahrungen.
In den Bergen des Südens lebten indianische, afroamerikanische, lateinamerikanische und weiße Frauen, sowohl reich als auch arm. Bürgerrechtlerinnen und Verfechterinnen der Homosexuellenrechte, Umweltschützerinnen und Arbeiterinnen, Prostituierte und Bergarbeiterinnen - sie alle haben an dem Ort gelebt, den man den Mountain South nennt, und seine Geschichte und Kultur bereichert.