
Women Resisting Violence: Voices and Experiences from Latin America
Women Resisting Violence ist ein erhellender und kraftvoller Bericht über die Art und Weise, wie Frauen und Mädchen mit Gewalt konfrontiert werden, und über die mutigen Initiativen, die sie entwickeln, um darauf zu reagieren. In ganz Lateinamerika ist die Zahl der Femizide alarmierend gestiegen, was durch die Covid-19-Pandemie noch verschärft wurde.
Hinzu kommen ein dramatischer Anstieg der häuslichen Gewalt, lautstarke Forderungen nach den Rechten von Hausangestellten, zunehmendes Leiden unter und heftiger Widerstand gegen Landraub, zunehmende Gewalt in den Städten, gewaltsame Diskriminierung von Migranten und die unerbittliche Zunahme der staatlichen Kontrolle über die reproduktiven Rechte von Frauen. In Women Resisting Violence werden anhand von Fallstudien und Interviews mit weiblichen Führungspersönlichkeiten aus Lateinamerika die vielfältigen und sich überschneidenden Formen geschlechtsspezifischer Gewalt aufgezeigt, bei denen Ethnie, Hautfarbe, wirtschaftlicher Status und andere Merkmale zusammenkommen, um Frauen zu identifizieren, zu diskriminieren und zu verfolgen. Indem wir eine Kette von Stimmen sammeln, konzentrieren wir uns auf die inspirierenden Strategien dieser Frauen, ihre Gemeinschaften zu verändern und Einfluss auf internationale Gesetze zu nehmen.
Ihre Aussagen unterstreichen die Bedeutung der Kultur, des Gedenkens und der Künste für die Konsolidierung und Verstärkung des aktiven Widerstands. Die Stimmen der Frauen sind laut und deutlich: Geschlechtsspezifische und intersektionelle Gewalt ist in Lateinamerika weit verbreitet.
Aber die Frauen wehren sich dagegen. Wie ein mexikanisches Sprichwort kühn sagt: „Sie wollten uns begraben, aber sie wussten nicht, dass wir Samen sind.“.