Bewertung:

Das Buch stellt eine starke Verteidigung des Freihandels aus liberaler Sicht dar, indem es dessen wirtschaftliche Vorteile hervorhebt und protektionistische Gefühle innerhalb der Demokratischen Partei in Frage stellt. Der Autor, Ed Gresser, stellt den historischen Kontext dar und kritisiert den Anstieg des Protektionismus auf der Linken, indem er argumentiert, dass der Handel trotz lokaler Arbeitsplatzverluste insgesamt zu einem Beschäftigungswachstum geführt hat.
Vorteile:Klare und gut begründete Argumente für den internationalen Handel, historischer Kontext, Entlarvung der oberflächlichen protektionistischen Rhetorik, Betonung der allgemeinen Vorteile des Handels, solide liberale Perspektive mit Unterstützung der linken Politik.
Nachteile:Geht möglicherweise nicht auf die tiefgreifenden Bedenken derjenigen ein, die von handelsbedingten Arbeitsplatzverlusten betroffen sind, und könnte den Eindruck erwecken, die negativen Auswirkungen des Handels auf bestimmte Branchen herunterzuspielen.
(basierend auf 3 Leserbewertungen)
Freedom from Want: American Liberalism and the Global Economy
In diesem provokanten neuen Buch zeigt Gresser, wie amerikanische Liberale, die die Globalisierung bremsen wollen, unwissentlich den Armen den Rücken zukehren und eine Tradition aufgeben, die von Roosevelt, Kennedy und Clinton eingeläutet wurde. Freedom From Want“ behauptet, dass die amerikanischen Liberalen vergessen haben, woher sie kommen, und dass sie keine Ahnung haben, wie es weitergehen soll.
Gressers Buch stellt die traditionelle, liberale Vision der globalen Wirtschaft wieder her und bereitet sie auf die Zukunft vor. Erstens zeichnet Gresser die amerikanische Tradition des liberalen Internationalismus nach und erklärt, wie und warum sie aus der Bahn geraten ist. Zweitens dringt Gresser bis in die Tiefen der Handelspolitik vor, um anschauliche Beispiele dafür zu finden, wie die heutigen Liberalen eine Politik fortsetzen, die den Armen schadet, indem sie amerikanische Arbeitsplätze ungeschützt lässt.
Drittens untersucht das Buch, wie dieselbe Politik Leid und Instabilität in den ärmsten Ländern der Welt hervorruft. Schließlich blickt Gresser mit liberalen Ideen in die Zukunft, um Amerikas Handelssystem zu reformieren, seine Benachteiligung der Armen zu beseitigen und Stabilität und Wohlstand im Ausland zu fördern.