Bewertung:

Die Rezensionen zu Joanna Palanis Buch heben ihre Erfahrungen als kurdische Kämpferin gegen ISIS hervor und geben Einblicke in die Kämpfe kurdischer Frauen und die Komplexität von Identität, Tapferkeit und politischem Konflikt in der Region. Die Leserinnen und Leser schätzen ihre offene, unverfälschte Erzählweise, die eine Reihe von Emotionen hervorruft und die Notlage der Kurden beleuchtet, während sie gleichzeitig ihre persönliche Reise der Selbstfindung würdigt. Einige Kritiken konzentrieren sich jedoch auf vermeintliche Probleme mit ihren Beweggründen und der Angemessenheit ihres Engagements in dem Konflikt.
Vorteile:Die Leser loben das Buch für seine kraftvolle Erzählung, seine emotionale Ehrlichkeit und den tiefen Einblick in die kurdische Kultur und den Kampf gegen ISIS. Viele finden die Geschichte der Autorin inspirierend und transformativ und heben ihren Mut, ihr Engagement für die Rechte der Frauen und ihre einzigartige Perspektive als freiwillige Kämpferin hervor. Das Buch wird als fesselnd, lehrreich und ein Muss für alle beschrieben, die sich für die Komplexität des Nahen Ostens und die Kämpfe um die kurdische Autonomie interessieren.
Nachteile:Kritiker weisen darauf hin, dass das Buch nicht bei jedem auf Gegenliebe stößt, da einige es als unbequeme Lektüre empfinden. In einigen Rezensionen wird die Befürchtung geäußert, dass Palanis Handlungen eher einer Suche nach Abenteuern ähneln als einem echten Engagement für die kurdische Sache, da sie den Eindruck erweckt, sie sei gegangen, als es ihr passte. Außerdem fanden einige wenige Leser das Buch unsympathisch oder fühlten sich von seiner emotionalen Intensität abgeschreckt.
(basierend auf 34 Leserbewertungen)
Freedom Fighter: My War Against Isis on the Frontlines of Syria
Joanna Palani machte weltweit Schlagzeilen, als ihre Rolle im Kampf gegen ISIS im Syrienkonflikt bekannt wurde.
Inspiriert durch den Arabischen Frühling ließ Joanna ihr Studentenleben in Kopenhagen hinter sich und reiste in den Nahen Osten, um sich der YPJ anzuschließen - der rein weiblichen Brigade der kurdischen Miliz in Syrien. Nach einer umfangreichen militärischen Ausbildung, unter anderem als Saboteurin und Scharfschützin, diente Joanna mehrere Jahre lang als YPJ-Kämpferin und nahm an der brutalen Belagerung von Kobani teil.
Trotz ihres Heldentums wurde sie bei ihrer Rückkehr nach Dänemark in Gewahrsam genommen, weil sie gegen Gesetze verstoßen hatte, die Bürger davon abhalten sollten, sich ISIS anzuschließen, und war damit die erste Person, die wegen ihrer Beteiligung an der internationalen Koalition inhaftiert wurde. In ihren schonungslosen Memoiren berichtet Joanna als Augenzeugin über diesen verheerenden Krieg und offenbart die persönlichen Kosten der Kämpfe, die sie an der Front und abseits der Frontlinien geführt hat.