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Licentious Worlds: Sex and Exploitation in Global Empires
Licentious Worlds ist eine Geschichte der sexuellen Einstellungen und Verhaltensweisen in fünfhundert Jahren des Aufbaus von Weltreichen. In einer anschaulichen und manchmal beunruhigenden Darstellung untersucht Julie Peakman die Kolonisierung und die imperialen Erfahrungen von Frauen (sowie von marginalisierten Männern) und zeigt, wie Frauen nicht nur am Aufbau von Imperien beteiligt waren, sondern auch fast immer ausgebeutet wurden.
Frauen fungierten als Unterhändlerinnen, Bordellbetreiberinnen, Händlerinnen und Friedenswächterinnen - aber sie wurden auch zu Ehen gezwungen und vergewaltigt. Das Buch beschreibt Frauen in türkischen Harems, Mughal-Zenanas und japanischen Geisha-Häusern sowie in Königspalästen, Privathaushalten und an Bord von Schiffen.
Ihre Geschichten stammen aus zahlreichen Quellen - von den Logbüchern der Kapitäne, den Berichten der Missionare und den Memoiren der Kannibalen bis zu den Briefen der Reisenden, den Berichten der Händler und den Berichten über Prostituierte. Von ausschweifenden Klerikern und schweinehungrigen Pilgern bis hin zu sexuell verwirrten Kannibalen und sodomisierenden Samurai - Licentious Worlds führt die Geschichte in ihre dunkelsten Ecken.