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Strangers on a Bridge: The Case of Colonel Abel and Francis Gary Powers
Der New York Times-Bestseller Nr. 1 und Gegenstand des gefeierten Kinofilms Bridge of Spies unter der Regie von Steven Spielberg mit Tom Hanks als James B. Donovan in der Hauptrolle.
Ursprünglich 1964 veröffentlicht, ist dies der "fesselnde... wirklich bemerkenswerte" (The New York Times Book Review) Insiderbericht über den Spionageaustausch im Kalten Krieg - mit einem neuen Vorwort von Jason Matthews, dem New York Times-Bestsellerautor von Red Sparrow und Palace of Treason.
Am frühen Morgen des 10. Februar 1962 machte sich James B. Donovan auf den Weg zur Mitte der Glienicker Brücke, der berühmten "Spionagebrücke", die damals West-Berlin mit dem Osten verband. Mit ihm ging Rudolf Iwanowitsch Abel, Meisterspion und jahrelang Chef der sowjetischen Spionage in den Vereinigten Staaten. Auf der anderen Seite näherte sich ihnen unter ebenso strenger Bewachung Francis Gary Powers, der amerikanische U-2-Spionagepilot, der bekanntlich von den Sowjets abgeschossen wurde und dessen Austausch gegen Abel Donovan ausgehandelt hatte. Sie waren die Fremden auf einer Brücke, Männer aus Ost und West, Vertreter zweier gegensätzlicher Welten, die sich in einem hochdramatischen Moment trafen.
Abel war der begabteste, der geheimnisvollste und der effektivste Spion seiner Zeit. Sein Prozess, der vor einem Bezirksgericht in Brooklyn begann und vor dem Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten endete, enthüllte auf erschreckende Weise die Methoden und Erfolge der sowjetischen Spionage.
Niemand war besser geeignet, die ganze fesselnde Geschichte zu erzählen, als James B. Donovan, der dazu berufen wurde, einen der Feinde seines Landes zu verteidigen, und dies mit skrupelloser Geschicklichkeit tat. In Strangers on a Bridge (Fremde auf der Brücke) legt der Hauptankläger in den Nürnberger Prozessen einen klarsichtigen und rasanten Erinnerungsbericht vor, der teils Verfahrensdrama, teils düstere Charakterstudie ist und sich wie ein noirhafter Spionagethriller liest. Vom ersten Interview mit Abel bis zum Austausch auf der Brücke in Berlin - und mit ungesehenen Fotos von Donovan und Abel sowie Prozessnotizen und Skizzen aus Abels Gefängniszelle - liegt hier eine wichtige historische Erzählung vor, die "ebenso faszinierend wie aufregend" ist (The Houston Chronicle).