Bewertung:

Das Buch „Finding Joy“ erzählt eine berührende und düstere Coming-of-Age-Geschichte über Joy Chappell, eine junge Frau, deren Lebenserfahrungen tiefgreifend und nachvollziehbar sind. Während es die Leser mit seiner emotionalen Tiefe und seinem fesselnden Erzählstil fesselt, finden manche den Titel irreführend, da er den Inhalt der Geschichte nicht genau wiedergibt.
Vorteile:Fesselnde Geschichte, nachvollziehbare Themen, emotionale Tiefe, fesselnder Schreibstil, empfohlen für YA-Leser, weckt eine starke Verbindung zur Hauptfigur.
Nachteile:Der Titel ist irreführend, er impliziert einen positiveren Ausgang, der in der Geschichte nicht vorkommt.
(basierend auf 6 Leserbewertungen)
Finding Joy
Mein Name ist Joy, Joy Chappell. Ich weiß, das ist übertrieben, aber meine Mutter wollte, dass ich ganz unschuldig klinge. Und vielleicht war ich das auch, auf meine eigene Art.
Kann eine autoklauende, kiffende, LSD-abhängige Tussi unschuldig sein? Ich dachte schon.
Obwohl ich immer daran denken musste. Die Sache, über die wir nie sprachen. Das, was Mom mit Cover Girl versteckte und worüber ich meine Freunde belog. Es, das mich davon träumen ließ, dass eines Tages das Licht der Hippie-Sonne auf uns herabscheinen würde, während wir barfuß auf Wiesen tanzten.
Närrisch, ich weiß. Aber wenn man ein Kind ist, sieht man die Welt mit seinen eigenen Augen. Und wenn man dazu noch high ist, ist alles mit einem weichen Nebel überzogen, wie eine unscharfe Kamera, und man vertraut den Leuten, weil man denkt, sie wollen einen nur mitnehmen.
Selbst bei Es wusste ich bis zu dieser Nacht nicht, dass Menschen wirklich hässlich sind. Ich dachte wirklich, das Gesicht darin sei nur eine Maske, die ich mit meiner Kodachrome-Seele wegschmelzen könnte. Aber ich habe mich geirrt. Und als ich es merkte, war es schon zu spät.
Ich war siebzehn, und ich war dabei zu sterben.