Bewertung:

Das Buch „Kindness is a Waiting Place“ von Minnah Arshad ist eine wunderschön geschriebene, emotionale Geschichte, die Einblicke in Leid und kulturelle Verbindungen bietet. Anhand der Erfahrungen der Protagonistin Penelope werden die Schwierigkeiten des Verständnisses und der Überbrückung kultureller Unterschiede erörtert. Die Autorin beweist schon in jungen Jahren ihre Fähigkeit, tiefe Gefühle zu wecken und den Leser zu fesseln.
Vorteile:Der Schreibstil wird als lyrisch und emotional beschrieben und zieht die Leser mit seinen lebendigen Beschreibungen in seinen Bann. Viele fanden es fesselnd und konnten das Buch nicht aus der Hand legen, wobei die kurzen Kapitel zum Weiterlesen animieren. Das Buch behandelt wichtige Themen wie interkulturelles Verständnis und persönliche Veränderung und bietet wertvolle Perspektiven auf das Leiden in der muslimischen Welt. Hervorgehoben wurde auch die Fähigkeit des Buches, starke Emotionen hervorzurufen und die Leser mit den Figuren zu verbinden.
Nachteile:Einige Leserinnen und Leser gaben an, dass sie sich nicht ganz mit der Hauptfigur identifizieren konnten, was ihre Freude an der Geschichte insgesamt beeinträchtigte. Dies wurde jedoch durch die starke Entwicklung der Charaktere und der Handlung ausgeglichen.
(basierend auf 6 Leserbewertungen)
Kindness is a Waiting Place: The life-changing encounter between an American woman and a Syrian boy
Penelope Whitaker macht sich als Entwicklungshelferin auf den Weg nach Syrien, um ihr apathisches Vorstadtleben hinter sich zu lassen und nach einem Sinn zu suchen.
Doch als ein Bombenanschlag in Aleppo ihre Pläne durchkreuzt, sitzt sie in Istanbul fest. Dort begegnet sie bei aller Schönheit unsagbarem Leid, und zwar mit den Augen von Ameer, dem vergessenen syrischen Jungen, und Herrn Ghanzali, einem fröhlichen Professor, der zum Hausierer geworden ist.
Als sie nach Hause zurückkehrt und auf dem Rasen ihres Vaters ein Trump-Schild entdeckt, kommen alte Wunden in Bezug auf Rasse, Familie und Politik wieder zum Vorschein. Auf ihrer Reise lernt Penelope, die Menschen so zu sehen, wie sie sind, und nicht so, wie sie sie erwartet.