Bewertung:

Das Buch ist eine detaillierte Darstellung der Pariser Friedenskonferenz und des Zustandekommens des Versailler Vertrags und bietet wertvolle Einblicke in die Ereignisse und Prozesse, die zu den Ergebnissen führten. Es gilt als Pflichtlektüre für alle, die sich mit dem Ersten Weltkrieg und seinen Folgen befassen. Es bietet eine kritische Analyse des Scheiterns der Konferenz und Überlegungen aus der Sicht des britischen Diplomaten Harold Nicholson.
Vorteile:Das aufschlussreiche und vorausschauende Buch bietet eine faszinierende und alltagsnahe Darstellung des Friedensverhandlungsprozesses, dient als wertvolle Primärquelle und enthält Lehren für künftige Generationen. Es ergänzt andere historische Werke und bietet eine detaillierte Kritik der Konferenzdynamik, einschließlich wichtiger Punkte der Reflexion über das Scheitern der Verhandlungen.
Nachteile:Die Erzählung kann für Leser, die nicht viel Hintergrundwissen über den historischen Kontext haben, etwas schwerfällig werden. Die Komplexität der erörterten Themen könnte für manche eine Herausforderung darstellen, und es herrscht ein unterschwelliges Gefühl der Enttäuschung über die Ergebnisse der Konferenz.
(basierend auf 5 Leserbewertungen)
Peacemaking, 1919
Erinnerungen eines britischen Diplomaten, der der Friedensdelegation Großbritanniens in Paris angehörte.
Er schrieb: Angesichts der damaligen Atmosphäre, angesichts der Leidenschaften, die durch vier Jahre Krieg in allen Demokratien geweckt wurden, wäre es selbst für Übermenschen unmöglich gewesen, einen Frieden der Mäßigung und Rechtschaffenheit zu entwerfen.