Bewertung:

Das Buch „Fruits of Victory“ von Elaine Weiss untersucht die historische Bedeutung der Women's Land Army während des Ersten Weltkriegs und hebt die Bemühungen der Frauen hervor, die sich für die Aufrechterhaltung der Lebensmittelversorgung der Nation einsetzten, während die Männer im Krieg waren. Insgesamt fanden die Rezensenten das Buch gut geschrieben, fesselnd und aufschlussreich und gaben Einblicke in einen vergessenen Aspekt der amerikanischen Geschichte.
Vorteile:⬤ Gut geschrieben und fesselnd erzählt
⬤ bietet detaillierte Berichte über bemerkenswerte Frauen und ihre Bemühungen
⬤ lenkt die Aufmerksamkeit auf einen übersehenen Teil der amerikanischen Geschichte
⬤ interessant für diejenigen, die sich für Frauenrechte und Sozialgeschichte interessieren
⬤ wurde als durchdachtes Geschenk geschätzt.
In einigen Rezensionen wird darauf hingewiesen, dass das Buch nicht „fesselnd“ ist und möglicherweise nicht das Interesse jedes Lesers weckt; einige Leser merkten an, dass sie sich mit der Thematik noch nicht persönlich auseinandergesetzt hatten.
(basierend auf 8 Leserbewertungen)
Fruits of Victory: The Woman's Land Army of America in the Great War
Stellen Sie sich eine umstrittenere Rosie the Riveter vor - eine Generation älter und für ihre Zeit noch ausgefallener. Sie war die "Farmerin" der Woman's Land Army of America (WLA), die während des Ersten Weltkriegs an der Heimatfront die Arbeit eines Mannes verrichtete.
Von 1917 bis 1920 schickte die WLA mehr als zwanzigtausend Frauen aus der Stadt ins ländliche Amerika, um die Farmarbeit zu übernehmen, nachdem die Männer in den Krieg gezogen waren und die Nation von Nahrungsmittelknappheit bedroht war. Diese Frauen, die aus allen sozialen und wirtschaftlichen Schichten stammten, lebten in Gemeinschaftslagern zusammen und verrichteten das, was als "Männerarbeit" galt: Felder pflügen, Traktoren fahren, pflanzen, ernten und Holz transportieren. Die Land Army war ein ziviles Unternehmen, das von Frauen organisiert und finanziert wurde. Sie bestand auf fairen Arbeitspraktiken und einer Entlohnung, die den Löhnen der männlichen Arbeitskräfte entsprach, und brachte den Frauen nicht nur landwirtschaftliche Fertigkeiten, sondern auch Führungs- und Managementtechniken bei. Trotz ihrer anfänglichen Skepsis wurden die Farmer zu den lautesten Befürwortern der WLA, und die Farmerin wurde als Ikone des Patriotismus und des Mutes der amerikanischen Frauen gefeiert.
Das kurze, aber temperamentvolle Leben der WLA warf seine Schatten voraus auf einige der wichtigsten sozialen Fragen des 20. Jahrhunderts: die sich verändernde Rolle der Frauen, das Problem der Klassenunterschiede in einer Demokratie und die physiologischen und psychologischen Unterschiede zwischen Männern und Frauen.
Die dramatische Geschichte der WLA wird hier anhand von lange verschüttetem Archivmaterial anschaulich nacherzählt, so dass ein faszinierendes Kapitel der amerikanischen Erfahrung des Ersten Weltkriegs wiederentdeckt werden kann.