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Fifty Stories
Kay Boyles Fünfzig Geschichten ist ein beredtes Zeugnis für die Möglichkeit, mit Leidenschaft und Ehre zu leben und zu schreiben. Im Paris der zwanziger Jahre, in Österreich vor und nach dem Anschluss, in New York, im besetzten Deutschland und in Kalifornien war Boyle eine Inspiration, sowohl als exquisite Stilistin als auch als Chronistin der Nuancen menschlicher Erfahrung.
In ihrem neunzigsten Lebensjahr wagt Kay Boyle in dieser umfangreichsten Sammlung ihrer Geschichten eine Auseinandersetzung mit den Themen, die sie ein Leben lang beschäftigt haben: "Die unantastbare Integrität der menschlichen Seele, die Auswirkungen äußerer Ereignisse auf die intimsten Gefühle, unsere gebrochene Erfahrung von Liebe versus Pflicht, Selbstachtung versus Hybris, soziale Konvention versus persönliche Ethik... Sie ist immer noch unbestreitbar modern" (Ann Hornaday, The New York Times Book Review). Die gefeierte Romanautorin Louise Erdrich hat eine sehr persönliche Einschätzung von Boyles Kraft und Anmut geliefert.
Wie sie in der Einleitung schreibt: "Kay ist ein Bürger, dessen Leben und Kunst miteinander verwoben sind, das eine moralisch vom anderen abhängig, beide unerschöpflich. ".