Bewertung:

Das Buch „Working for The Man, Playing in the Band“ von Damon Wood bietet eine einzigartige und gut geschriebene Insiderperspektive auf das Leben als Gitarrist in James Browns Band, den Soul Generals. Er erforscht die Komplexität der Arbeit mit Brown und verbindet dabei Humor, Ehrlichkeit und Respekt für den legendären Musiker. Die Leser schätzen es, dass der Schwerpunkt auf der Musik und den Erfahrungen liegt und nicht auf den kontroversen Themen, die typischerweise in den Memoiren von Musikern vorkommen. Einige bemängelten jedoch das Fehlen eines Index und die etwas übermäßige Länge gegen Ende des Buches.
Vorteile:Einzigartige und gut geschriebene Perspektive auf das Leben in James Browns Band.
Nachteile:Konzentriert sich auf Musik und persönliche Erfahrungen und nicht auf die typischen Klischees von Musikermemoiren.
(basierend auf 26 Leserbewertungen)
Working for the Man, Playing in the Band: My Years with James Brown
Ein junger, langhaariger Rockgitarrist findet den Funk auf der Bühne mit dem Godfather of Soul.
In diesem ungeschminkten Bericht über die Arbeit unter einem der berüchtigtsten Bosse der Popmusik schildert Damon Wood seine sechs Jahre als Gitarrist bei James Browns Soul Generals. In seinen Memoiren, die sowohl die Millionen von Fans von Mr.
Dynamite als auch Musiker und Branchenkenner faszinieren werden, erinnert sich Wood daran, wie eine zufällige Begegnung mit James Brown ihn dazu brachte, sich der Soul- und Funkmusik unter der Anleitung ihres größten Vorläufers anzunehmen. Zahlreiche Interviews mit Bandmitgliedern bieten verschiedene Perspektiven auf James Browns komplexen Charakter, seine Führung seiner Band, das Wesen von Soul und Funk und die Erkenntnisse und manchmal harten Lektionen, die er auf seinem Weg gelernt hat. Dies ist die Geschichte eines Sideman, der die düstere Realität der Arbeit nahe am Rampenlicht, aber selten im Rampenlicht, beschreibt.
Damon Wood beschreibt das Leben auf der Straße - oft in James Browns berüchtigtem Tourbus - mit einer Gitarre, Kleidung zum Wechseln und zwei Dutzend Mitstreitern, die den Funk in die Clubs, Theater und zu den größten Musikfestivals der Welt brachten. Die Arbeit für James Brown konnte furchteinflößend, inspirierend, aufregend und ärgerlich sein - und das alles im Rahmen eines einzigen Auftritts.