Bewertung:

Die Kritiken zu „Forever the Fat Kid“ loben Michael Boyds Memoiren durchweg für ihre Ehrlichkeit, ihren Humor und ihre emotionale Tiefe. Die Leser finden es nachvollziehbar und fesselnd und schätzen es, dass es zum Nachdenken über das eigene Leben anregt. Die Kritiker heben Boyds Fähigkeit hervor, Geschichten zu erzählen und dabei herzliche Momente mit Lachen zu verbinden, was zu einem unvergesslichen Leseerlebnis führt. Während die Memoiren verschiedene ernste Themen wie Funktionsstörungen und Verlust ansprechen, werden sie auch für ihre erbauliche Sicht auf das Leben und menschliche Beziehungen gefeiert.
Vorteile:⬤ Ehrliche und zu Herzen gehende Erzählung, die den Leser mitreißt.
⬤ Kombiniert Humor mit emotionaler Tiefe, was die Lektüre zu einem angenehmen und nachdenklichen Erlebnis macht.
⬤ Fesselnder Schreibstil, der die Leser in den Bann zieht und sich persönlich anfühlt.
⬤ Universell einsetzbare Themen, die zur Selbstreflexion über persönliche Erfahrungen anregen.
⬤ Starke Charakterentwicklung und lebendige Darstellungen von Familie, Freunden und dem Leben im Theater.
⬤ Einige Leser erwarteten aufgrund des Titels einen stärkeren Fokus auf die Gewichtsprobleme der Autorin, hatten aber das Gefühl, dass dies gegenüber anderen Lebensgeschichten in den Hintergrund trat.
⬤ Die Memoiren entsprechen vielleicht nicht dem traditionellen Erzählbogen, den manche von persönlichen Transformationsgeschichten erwarten.
(basierend auf 10 Leserbewertungen)
Forever the Fat Kid: How I Survived Dysfunction, Depression and Life in the Theater
Michael Boyd wuchs im New Jersey der 1960er Jahre auf - ein übergewichtiger, schüchterner Junge, der seinen Platz nicht zu finden schien. Er interessierte sich nicht für die gleichen Dinge wie die anderen Kinder in der Nachbarschaft.
Es fiel ihm schwer, Freunde zu finden, und er galt bestenfalls als unbeliebt. Er fühlte sich anders, weil er anders "war". Es dauerte nur lange, bis er es herausfand.
"Forever the Fat Kid" ist keine erschütternde Reise von fett zu fantastisch.
Es ist die schwierige Geschichte eines schwarzen Jugendlichen, der mit seiner sexuellen Identität ringt, während er in den turbulenten amerikanischen 1960er Jahren um seine Entwicklung kämpft. Boyds Geschichte führt ihn von Jersey auf die Broadway-Bühne, in europäische Großstädte und sogar in die Tiefen der Depression...
aber am Ende findet er Hoffnung. Er findet die Person, die er sein sollte. Es hat Jahre gedauert, bis Michael Boyd seinen Weg vom Dicken zum Dünnen, vom Schüchternen zum Aufgeschlossenen und vom Unbeliebten zum Bewunderten gefunden hat.
Aber schließlich fand er seinen Weg, mit Hilfe seiner Kunst. Es ist schwer vorstellbar, dass der dicke Junge der 1960er Jahre Jahre Jahre später die Bühne des Apollo-Theaters beherrschte, aber es geschah. Durch diese Erfahrungen entdeckte Boyd, dass das Erwachsenwerden, das Coming-out und die Auseinandersetzung mit dem eigenen Leben ein nie endender Prozess ist.