Bewertung:

Insgesamt bietet „Forever Young“ einen aufschlussreichen und detaillierten Bericht über John Youngs bemerkenswerte Karriere als Astronaut und Ingenieur und hebt seine Beiträge zur NASA hervor. Allerdings ist das Buch mit zahlreichen Fehlern behaftet, die seine Qualität sowohl als Memoiren als auch als historisches Dokument beeinträchtigen.
Vorteile:⬤ Gut geschriebener und einnehmender Erzählstil, der Youngs Persönlichkeit und Humor widerspiegelt.
⬤ Bietet umfangreiche technische Details und Einblicke in die bemannte Raumfahrt, Sicherheitsfragen und Youngs Erfahrungen.
⬤ Deckt einen großen Teil von Youngs Karriere ab: Gemini, Apollo und Space Shuttle Programme.
⬤ Bietet wertvollen historischen Kontext und persönliche Anekdoten, was es zu einer bemerkenswerten Ergänzung der Raumfahrtliteratur macht.
⬤ Enthält mehrere sachliche Fehler, darunter falsche Zuordnungen und technische Ungenauigkeiten, die den Leser verwirren können.
⬤ Es fehlt an Tiefe in den persönlichen Reflexionen und Beziehungen, der Schwerpunkt liegt eher auf technischen Aspekten als auf emotionalen oder persönlichen Erfahrungen.
⬤ Einige Leser könnten das Buch als zu technisch empfinden oder ein Vorwissen über Raumfahrttechnik und -geschichte voraussetzen, was Teile des Buches möglicherweise unzugänglich macht.
(basierend auf 154 Leserbewertungen)
Forever Young: A Life of Adventure in Air and Space
Er betrat den Mond. Er flog sechs Weltraummissionen in drei verschiedenen Programmen - mehr als jeder andere Mensch. Er diente der NASA mehr als vier Jahrzehnte lang. Seine Kollegen nannten ihn den „Astronauten der Astronauten“.
Enthusiasten der Weltraumforschung haben lange darauf gewartet, dass John Young die Geschichte seiner beiden Gemini-Flüge, seiner beiden Apollo-Missionen, des allerersten Space-Shuttle-Flugs und der ersten Spacelab-Mission erzählt. Forever Young liefert all das und mehr: Youngs persönliche Reise vom Diplom-Ingenieur zum Kampfpiloten, zum Testpiloten, zum Astronauten, zum hohen NASA-Beamten und zum klarsichtigen Prognostiker des Schicksals des Planeten Erde.
Mit der Unterstützung des international anerkannten Luft- und Raumfahrthistorikers James Hansen erzählt Young die großen Episoden seiner erstaunlichen fliegerischen Karriere in faszinierenden Details und mit ironischem Humor. Er porträtiert die Astronauten als ganz normale Menschen und die NASA als eine Institution mit den gleichen Höhen und Tiefen wie andere große Bürokratien. Freimütig spricht er über die Risiken der Raumfahrt, auch darüber, was bei den Raumfähren Challenger und Columbia schief gelaufen ist.
Forever Young ist eine der letzten Memoiren eines frühen amerikanischen Astronauten. Es sind die ersten Memoiren, die von einem Chef des NASA-Astronautenkorps geschrieben wurden. Youngs Erfahrungen und seine Offenheit machen dieses Buch unentbehrlich für alle, die sich für das amerikanische Raumfahrtprogramm interessieren.
John W. Young, Astronaut im Ruhestand und ehemaliger NASA-Manager, hat für seine Karriere in der Raumfahrt mehr als achtzig bedeutende Auszeichnungen erhalten, darunter sechs Ehrendoktorwürden.