
Teaching Fear: How We Learn to Fear Crime and Why It Matters
Woher kommen die Lehren über die „Gefahr durch Fremde“ und die Sicherheit - und gelten sie für Frauen anders? Ein geschlechtsspezifisches Angstparadoxon zeigt, dass Frauen zwar seltener Opfer der meisten Verbrechen werden (abgesehen von sexuellen Übergriffen), ihre Angst vor Verbrechen aber größer ist. Darüber hinaus wird Mädchen und Frauen - insbesondere weißen Frauen - beigebracht, sich vor den falschen Dingen zu fürchten, und es werden ihnen unmögliche Mittel an die Hand gegeben, um eine Viktimisierung zu verhindern. In Teaching Fear nimmt Nicole Rader den sozialen Lernprozess unter die Lupe und zeichnet nach, wie Familien, Schulen und Medien von Verbrechensmythen besessen sind, insbesondere in Bezug auf Mädchen und Frauen.
Auf der Grundlage eingehender Untersuchungen und Familienstudien deckt Rader die zweifelhaften und gefährlichen Ursprünge vieler der bekanntesten Sicherheitsrichtlinien auf, die junge Mädchen lehren, mehr Angst vor Verbrechen zu haben. Diese Richtlinien setzen sich bis ins Erwachsenenalter fort und beeinflussen das Verhalten von Frauen und die Art und Weise, wie sie ihre Welt ordnen - mit gefährlichen Folgen. Da Frauen ihr erlerntes Verhalten und ihre konditionierte Angst an andere weitergeben, werden geschlechtsspezifische Verbrechensmythen von Generation zu Generation weitergegeben, was sie zu einer festen Größe in unserer Gesellschaft macht.
Teaching Fear enthält Vorschläge für Vorsichtsmaßnahmen und Strategien zur Verbrechensverhütung. Rader gibt auch Anleitungen für die Vermittlung von Sicherheitswerten und zeigt, wie wir „Angst besser lehren“ können, um diesen Kreislauf zu durchbrechen und wirklich mehr Sicherheit zu schaffen.