
Caring for Place: Community Development in Rural England
Dieses Buch stützt sich auf die persönlichen Erfahrungen der führenden Planungstheoretikerin Patsy Healey, die in einer ländlichen Kleinstadt in England lebt, um zu erforschen, was Ort und Gemeinschaft in einem bestimmten Kontext bedeuten und wie verschiedene Initiativen darum kämpfen, sich in die umfassenderen Governance-Beziehungen einzubringen und gleichzeitig ihren eigenen Fokus und ihre eigene Arbeitsweise beizubehalten. Im Laufe des Buches bewertet Healey den öffentlichen Wert, der von Gemeinschaftsinitiativen geschaffen wird, und die Auswirkungen solcher Aktivitäten auf die breitere Governance-Dynamik.
Healey untersucht die Macht, die kleine Gemeinschaften durch Selbstorganisation und Basisaktivismus zu mobilisieren vermögen. Am Beispiel von Wooler und Glendale, einer Mikrogesellschaft, konzentriert sich das Buch auf eine Gemeinde, die einen wirtschaftlichen und demografischen Wandel erlebt. Es konzentriert sich auf drei Initiativen, die von den Menschen vor Ort entwickelt und geleitet wurden - eine kleine Stiftung für Gemeindeentwicklung, ein informelles Netzwerk zur Mobilisierung von Aufmerksamkeit und ein Projekt für einen Nachbarschaftsplan, das eine Möglichkeit nutzt, die das formale Planungssystem bietet. Es wird untersucht, wie die Menschen in einem solchen zivilgesellschaftlichen Aktivismus zusammenkamen, um die lokale Entwicklung an einem Ort und in einer Gemeinschaft zu fördern, die von der herrschenden politischen Wirtschaft vernachlässigt wurden.
Das Buch beschreibt die Macht und Kraft der Gemeinschaftsinitiative und ihr Potenzial, sowohl die zukünftigen Möglichkeiten für den Ort und die Gemeinschaft selbst als auch die Beziehungen zwischen den Behörden im weiteren Sinne zu verändern. Insgesamt soll es die akademische und politische Diskussion darüber bereichern, wie sich die Beziehungen zwischen der offiziellen Regierung und der Zivilgesellschaft in eine produktivere und fortschrittlichere Richtung entwickeln könnten.