Bewertung:

Das Buch bietet einen umfassenden Überblick über die Erfahrungen amerikanischer Soldaten während des Zweiten Weltkriegs, von der Einberufung über den Kampf bis hin zur Entlassung. Es beleuchtet den Übergang vom zivilen Leben zum Militärdienst und behandelt verschiedene Aspekte des Lebens der Soldaten, einschließlich des Einberufungsprozesses, der Ausbildung und der emotionalen Erfahrungen. Während das Buch für seine gute Lesbarkeit und seine fesselnde Erzählweise gelobt wird, wird in einigen Rezensionen bemängelt, dass es in bestimmten Bereichen, insbesondere bei den Kampferfahrungen, an Tiefe mangelt und eine kontroverse Aussage zum Atheismus im Krieg enthält.
Vorteile:⬤ Lesbare und fesselnde Erzählung
⬤ gut recherchiert mit interessanten Anekdoten
⬤ deckt ein breites Spektrum von Erfahrungen der Soldaten des Zweiten Weltkriegs ab
⬤ wird als gute Einführung für diejenigen gelobt, die sich für Militärgeschichte interessieren
⬤ bietet einen Einblick in die umfassenden Erfahrungen der Soldaten, die über den reinen Kampf hinausgehen
⬤ ist sowohl für allgemeine Leser als auch für Geschichtsinteressierte geeignet.
⬤ Einigen Lesern fehlte es an Tiefe in Bezug auf die Kampferfahrungen
⬤ es gibt Kritik an der voreingenommenen Bemerkung des Autors über den Atheismus im Krieg
⬤ bestimmte Informationen könnten in anderen Werken verfügbar sein, was zu einer gewissen Enttäuschung führt
⬤ kann Leser, die einen erschöpfenden Bericht suchen, nicht zufriedenstellen.
(basierend auf 10 Leserbewertungen)
G.I.: The American Soldier in World War II
Lee Kennett zeichnet ein lebendiges Porträt des amerikanischen Soldaten im Zweiten Weltkrieg, von der Einberufung über die Ausbildung im Ausbildungslager und den Kampf in Europa und im Pazifik bis hin zu seiner letzten Rolle als Eroberer und Besatzer.
Es ist alles da: die Begrüßung durch Uncle Sam, die endlosen Schlangen in den Einberufungszentren im ganzen Land, die ungewohnte und anspruchsvolle Welt des Ausbildungslagers mit den dazugehörigen Witzen, Streichen, Traditionen und Tabus und die vergleichsweise großzügige Ausstattung und Versorgung der Armee. Hier erleben wir, wie der G.I.
in den Kampf zieht: den Mut, das Heldentum, die Angst und vielleicht vor allem die Kameradschaft - die Verbundenheit derer, die das tragische Gefühl des Verlustes überlebt haben, wenn ein Kamerad stirbt. Als der Krieg vorbei war, erlebten die G.I.'s häufig ungeschickte, lustige und explosive Interaktionen mit ihren zivilen Verbündeten und mit den ehemaligen Feinden, deren Länder sie nun besetzten.