Bewertung:

Garden of Stones von Sophie Littlefield erforscht die erschütternden Erfahrungen japanischer Amerikaner während des Zweiten Weltkriegs und konzentriert sich auf die Kämpfe einer Mutter und ihrer Tochter in einem Internierungslager, die mit einem modernen Geheimnis verwoben sind. Der Roman bietet eine ergreifende Erzählung über Überleben, Tapferkeit und die Komplexität der Vergangenheit und enthüllt schließlich tiefe Familiengeheimnisse und unerwartete Wendungen.
Vorteile:Das Buch ist wunderschön geschrieben, hat fesselnde Charaktere und bietet aufschlussreiche historische Zusammenhänge. Es hat fesselnde Wendungen in der Handlung und verbindet erfolgreich Geschichte mit Geheimnissen, was es zu einem spannenden Buch macht. Die Leserinnen und Leser schätzen die emotionale Tiefe und die Erkundung von Themen im Zusammenhang mit Mutterschaft und Generationentrauma. Es ist auch eine gut recherchierte Erzählung, die ein relativ unbekanntes historisches Ereignis beleuchtet.
Nachteile:Einige Leserinnen und Leser fanden die Erzählstruktur verwirrend, insbesondere die häufigen Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart, die es schwierig machten, dem Buch zu folgen. In der Geschichte herrscht ein Gefühl der Hoffnungslosigkeit und Depression, das nicht bei allen Lesern gut ankommt, und einige waren der Meinung, dass es der Entwicklung der Charaktere an Konsistenz mangelt. Außerdem wurde bemängelt, dass die Anzahl der Charaktere zu groß ist und das Ende zu schnell kommt, was die Gesamtwirkung des Buches schmälert.
(basierend auf 160 Leserbewertungen)
Garden of Stones
In den dunklen Tagen des Krieges bringt eine Mutter das ultimative Opfer.
Lucy Takeda ist gerade vierzehn Jahre alt und lebt in Los Angeles, als die Bomben auf Pearl Harbor niedergehen. Innerhalb weniger Wochen werden sie und ihre Mutter Miyako aus ihrem Haus gerissen, zusammen mit Tausenden anderer unschuldiger japanischer Amerikaner zusammengetrieben und in das Gefangenenlager Manzanar gebracht.
Bei brütender Hitze und erstickendem Staub müssen Lucy und Miyako die harten Lebensbedingungen im Lager ertragen. Korruption und Missbrauch schleichen sich in jeden Winkel von Manzanar ein und verstricken schließlich die schöne, verletzliche Miyako. Ruiniert und nicht bereit, ihre Tochter demselben Schicksal zu überlassen, bricht Miyako bald zusammen. Ihre letzte Verzweiflungstat wird Lucy für immer in Erinnerung bleiben... und sie zu ihren eigenen Sünden anstacheln.