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Poems by a Slave: Poetry Written by an African American in Chapel Hill, North Carolina during the 1820s and 1830s
George Horton war ein Sklave, der in den 1820er und 1830er Jahren in North Carolina arbeitete, sich selbst das Lesen beibrachte und Gedichte schrieb, die in diesem Buch gesammelt sind.
Als junger Sklave verabscheute Horton die manuelle Landarbeit; er zog es vor, zu studieren und seinen Verstand zu gebrauchen. Er konnte sich Bücher beschaffen und bildete sich fleißig in den Künsten der Literatur und Poesie fort. Sobald er selbstbewusst genug war, begann er, eigene Gedichte zu schreiben. Hortons Verse sind sehr emotional und bewegend; sie behandeln Themen wie den Verlust eines Kindes, das Leben unter dem Joch der Sklaverei und das Vergehen der Jahreszeiten. Der Dichter schreibt ausführlich über die Liebe, die Ehe und das Familienleben, was den Sklaven offiziell untersagt war.
Als Georges Gedichte im Druck erschienen, war das Interesse groß, und er versuchte erfolglos, sich mit den Einnahmen aus seinen Schriften freizukaufen. Er blieb Sklave bis zur Emanzipationserklärung nach dem amerikanischen Bürgerkrieg; zu diesem Zeitpunkt war er bereits im fortgeschrittenen Alter. Die letzte bekannte Aufzeichnung über Georges Leben stammt aus dem Jahr 1867; sie bezieht sich auf seine Auswanderung nach Liberia in Afrika. Sein Todesdatum ist nicht bekannt, da es keine Aufzeichnungen gibt, aber man schätzt, dass er irgendwann in den 1880er Jahren starb.