Bewertung:

Dangerous Rhythms: Jazz And The Underworld von T.J. English ist eine akribisch recherchierte, fesselnde und unterhaltsame Erkundung der miteinander verwobenen Geschichte von Jazzmusik und organisiertem Verbrechen. Obwohl es faszinierende Einblicke und fesselnde Geschichten bietet, gibt es Kritik an faktischen Ungenauigkeiten und gelegentlichen Schreibfehlern.
Vorteile:Das Buch ist gut recherchiert, liest sich wie eine spannende Erzählung und bietet einen detaillierten historischen Kontext über Jazz und seine Verbindungen zum organisierten Verbrechen. Die Rezensenten lobten den fesselnden Stil, die Fülle an Details über die Musiker und die Fähigkeit des Buches, weniger bekannte Aspekte der Jazzgeschichte zu beleuchten.
Nachteile:Einige Leser wiesen auf sachliche Fehler und Ungereimtheiten in der Erzählung hin. Kritiker wiesen darauf hin, dass die Schlussfolgerungen des Autors manchmal eher spekulativ als sachlich wirkten und dass bestimmte Passagen redundant oder schlecht formuliert seien, was dem Gesamterlebnis abträglich sei.
(basierend auf 26 Leserbewertungen)
Dangerous Rhythms: Jazz and the Underworld
Von T. J. English, dem New-York-Times-Bestsellerautor von Havana Nocturne, kommt die epische, schillernde Erzählung über die miteinander verbundenen Welten des Jazz und des organisierten Verbrechens im Amerika des 20.
„(Ein) brillantes und mutiges Buch.“ -Dr. Cornel West
Dangerous Rhythms erzählt die symbiotische Geschichte von Jazz und Unterwelt: eine Beziehung, die in einigen der berüchtigtsten Sittenbezirke Amerikas im 20. Jahrhundert gepflegt wurde. In der ersten Hälfte des Jahrhunderts gingen Mafiosi und Musiker eine für beide Seiten vorteilhafte Partnerschaft ein. Indem sie Künstlern wie Louis Armstrong, Earl „Fatha“ Hines, Fats Waller, Duke Ellington, Billie Holiday, Lena Horne und Ella Fitzgerald eine Bühne boten, eröffnete die Mafia, darunter die Hauptakteure Al Capone, Meyer Lansky und Charlie „Lucky“ Luciano, Möglichkeiten, die sonst nicht bestanden hätten.
Im Zentrum dieser Beziehung stand jedoch eine schwelende Rassenungleichheit. Die Musiker waren zumeist Afroamerikaner, und die Clubs und Produktionsmittel waren im Besitz von Weißen. Es war ein verherrlichtes Plantagensystem, das im Laufe der Zeit mit der aufkommenden Bürgerrechtsbewegung nicht mehr in Einklang zu bringen war. Einige Künstler, darunter Louis Armstrong, waren der Meinung, dass sie in „geschützten“ Lokalen sicherer waren und eher eine angemessene Bezahlung erhielten. Andere glaubten, dass es einfacher sei, ihre Karriere zu kontrollieren, wenn sie in Lokalen spielten, die nicht von der Mafia regiert wurden.
Dank der umfangreichen Recherchen und der ausgeprägten erzählerischen Fähigkeiten von English enthüllt Dangerous Rhythms dieses zutiefst faszinierende Stück amerikanischer Geschichte in all seiner schmutzigen Pracht.