Bewertung:

Die Rezensionen zu „Officers Died in the Great War“ heben seine Bedeutung als historisches Nachschlagewerk hervor, insbesondere für Forscher und Historiker, die sich für die im Ersten Weltkrieg gefallenen Offiziere interessieren. Es bietet eine strukturierte Liste der Offiziere mit ihren Dienstgraden und Einheiten, lässt aber biografische Details vermissen, wodurch es für Gelegenheitsleser weniger geeignet ist.
Vorteile:Ausgezeichneter Nachdruck eines historischen Nachschlagewerks, gut gegliedert nach Einheiten, detaillierte Auflistung der Offiziere mit Rang und Einheit, wertvoll für Forscher und Historiker.
Nachteile:Fehlender Geburtsort und andere biografische Informationen, nicht für Gelegenheitsleser geeignet, Taschenbuchformat möglicherweise nicht haltbar für intensive Nutzung.
(basierend auf 4 Leserbewertungen)
Officers Died in the Great War 1914-1919
Diese Veröffentlichung ist in zwei Teile gegliedert: Teil I Die alten und neuen Armeen, Teil II Die Territorialarmee. RFC-Offiziere, sowohl reguläre als auch territoriale, sind in Teil I enthalten, nicht aber die RAF, die erst am 1.
April 1918 gegründet wurde. In Teil I sind die Namen alphabetisch nach Regimentern/Korps geordnet, in einigen Fällen (aber bei weitem nicht in allen) ist auch das Bataillon angegeben, aber es gibt keine Informationen über den Kriegsschauplatz oder das Land, in dem der Tod eingetreten ist - lediglich Name, Rang und Sterbedatum mit eventuellen Orden. Eine Ausnahme bilden diejenigen, die als Kriegsgefangene starben, wenn diese Tatsache zusammen mit den anderen Angaben vermerkt ist.
Am Anfang von Teil I befindet sich eine Liste von hochrangigen Befehlshabern und Stabsoffizieren wie Generalmajor Capper (GOC7th Division) und Brigadegeneral J. Gough VC (CoS First Army); diese sind in der Reihenfolge ihres Dienstalters aufgeführt, und in einigen Fällen ist ihre Ernennung angegeben.
Diese Liste von etwa 50 Namen ist keineswegs vollständig; andere, die während des Krieges zum Kommandeur oder Stabsoffizier befördert wurden, sind mit ihren Regimentern aufgeführt, zum Beispiel Brigadegeneral Noel Lee (GOC 127th Brigade) unter seinem alten Bataillon, den 6th Manchesters (TF). In Teil II sind die Namen nach Bataillonen innerhalb der Regimenter nach Dienstgraden geordnet, aber auch hier gibt es keine Angaben zum Sterbeort, außer bei Kriegsgefangenen, wie in Teil I.
Neben der britischen Armee enthalten die Listen das West India Regiment, das KAR, das West African Regiment und die West African Frontier Force; die VAD sind ebenso aufgeführt wie die Pflegedienste. Die letzte Liste enthält Lazarettschiffe, Truppentransporter und Postdampfer, die mit diesen Rollen verbunden sind und durch feindliche Handlungen versenkt oder außer Gefecht gesetzt wurden - insgesamt 49 Schiffe.