Bewertung:

In den Rezensionen wird das Buch als unverzichtbare Lektüre für alle, die sich für den Vietnamkrieg interessieren, hervorgehoben, da es die wichtigsten Militäroperationen detailliert beschreibt und verschiedene Aspekte des Konflikts behandelt, wobei der Schwerpunkt auf sachlichen Berichten liegt. Das Buch wird für seine gründliche Recherche und die gründliche Berichterstattung über die Operationen der alliierten Streitkräfte gelobt, aber einige Rezensenten merken an, dass es mehr als institutionelle Geschichte dient, was als voreingenommen erscheinen könnte. Darüber hinaus wird der Wunsch geäußert, über das behandelte Jahr hinaus zu berichten.
Vorteile:⬤ Gründliche Recherche und detaillierte Informationen über die wichtigsten Operationen der US-Armee während des Vietnamkriegs
⬤ gut illustriert mit Karten und Fotos
⬤ sachliche Darstellung mit minimaler redaktioneller Bearbeitung
⬤ geeignet sowohl für erfahrene Leser als auch für Anfänger, die etwas über den Krieg lernen wollen
⬤ deckt ein kritisches Jahr der Operationen umfassend ab.
Kritiker bemängeln, dass das Buch eher eine institutionelle Geschichte ist, was zu Voreingenommenheit führen kann; einige Leser bedauern das Fehlen von Themen, die über den spezifischen Zeitrahmen des Buches hinausgehen.
(basierend auf 4 Leserbewertungen)
Combat Operations: Taking The Offensive: October 1966 to October 1967
Dieses Buch beschreibt ein einziges Jahr in einem langen Krieg. Im Oktober 1966 hatte die achtzehn Monate zuvor begonnene Aufstockung der amerikanischen Truppen in Vietnam einen Punkt erreicht, an dem die Kriegsanstrengungen über die reine Verteidigung Südvietnams hinausgehen konnten.
Zum ersten Mal verfügte General William C. Westmoreland über genügend Waffen und Männer, um dem Feind die Initiative zu entreißen. Er war davon überzeugt, dass in den nächsten zwölf Monaten an allen Fronten bedeutende Fortschritte erzielt werden würden.
Einen schnellen Sieg würde es jedoch nicht geben. Westmoreland war sich darüber im Klaren, dass er es mit einem langwierigen Zermürbungskrieg zu tun hatte, der die Fähigkeiten der Armee und das Durchhaltevermögen der USA auf die Probe stellen würde.
Nordvietnam war sich der amerikanischen Absichten bewusst und verstärkte die Infiltration eigener Truppen in den Süden mit dem Ziel, einen eigenen Zermürbungskrieg zu führen, um die Vereinigten Staaten aus dem Konflikt zu drängen. Die Aufstandsbekämpfung im Süden blieb zwar der Eckpfeiler der kommunistischen Strategie, wurde aber zunehmend von den militärischen Operationen der Hauptstreitkräfte überschattet.
Diese Umstände schufen die Voraussetzungen für eine Intensivierung der Kämpfe. Wie sich beide Seiten in diesem Jahr schlugen, ist Gegenstand dieses Bandes.