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Against Continuity: Gilles Deleuze's Speculative Realism
Gegen die Kontinuität ist das erste Buch, das zeigt, dass das schlagende Herz der Philosophie von Gilles Deleuze eine systematische Ontologie der irreduziblen, singulären Entitäten ist.
Dies erfordert einen radikalen Bruch mit der jahrzehntelangen deleuzianischen Orthodoxie, der zufolge die Metaphysik von Deleuze um die Auflösung diskreter Entitäten in eine kontinuierliche Welt der Ströme und Ereignisse kreist. Unter Bezugnahme auf das gesamte Werk von Deleuze, einschließlich veröffentlichter und nicht übersetzter Seminare und der kürzlich veröffentlichten Lettres et autres textes, vergleicht Arjen Kleinherenbrink Deleuzes Ontologie kritisch mit sieben verwandten zeitgenössischen Denkern: Levi Bryant, Maurizio Ferraris, Markus Gabriel, Manuel DeLanda, Graham Harman, Tristan Garcia und Bruno Latour.
Diese Vergleiche weisen Deleuze als einen wichtigen Vorläufer des objektorientierten spekulativen Realismus aus und eröffnen Kritikern und Anhängern von Deleuze gleichermaßen spannende neue Denkansätze.