Bewertung:

Das Buch „Whatever Happened to the Worship of GOD?“ von Mark McKim ist eine kritische Untersuchung der heutigen Gottesdienstpraxis in der evangelikalen Kirche. Es unterstreicht die Notwendigkeit, dass der Gottesdienst gott- und nicht konsumorientiert sein muss, und fordert eine Rückbesinnung auf biblische Grundlagen und einen klaren gegenkulturellen Ansatz. Studenten, Pastoren und Kirchenführer werden ermutigt, über das Wesen und den Zweck des Gottesdienstes in einer säkularisierten Gesellschaft nachzudenken.
Vorteile:Das Buch wird wegen seiner aufschlussreichen und herausfordernden Perspektive auf den modernen Gottesdienst, die für eine klare Ausrichtung auf Gott plädiert, sehr geschätzt. Die Leserinnen und Leser schätzen die Zugänglichkeit, die praktische Anwendung und die Tiefe der Forschung. In vielen Rezensionen werden die Erfahrung des Autors und sein klarer Schreibstil als Stärken hervorgehoben, die das Buch zu einer wertvollen Ressource für Pastoren und andere in der Kirchenleitung Tätige machen. Das Buch wird dafür gelobt, dass es zu einer notwendigen Neubewertung der gottesdienstlichen Praxis im heutigen säkularen Kontext anregt.
Nachteile:In einigen Rezensionen werden die Nachteile nicht explizit erwähnt, aber es kann eine implizite Kritik daran geben, dass einige Leserinnen und Leser sich unwohl fühlen könnten, wenn sie mit der ernsthaften Kritik des Buches an den heutigen Gottesdienststilen konfrontiert werden. Außerdem mag der Aufruf zur Rückkehr zu traditionellen Gottesdienstpraktiken denjenigen nicht gefallen, die modernere Ausdrucksformen des Gottesdienstes bevorzugen.
(basierend auf 6 Leserbewertungen)
Countercultural Worship: A Plea to Evangelicals in a Secular Age
Während die meisten Menschen in der westlichen Welt die Existenz Gottes oder einer „höheren Macht“ bejahen, hat diese Überzeugung wenig mit dem täglichen Leben zu tun.
Gott wird in der Öffentlichkeit und im täglichen Leben der meisten Menschen an den Rand gedrängt. Diese säkulare Einstellung zum Leben ist die größte Herausforderung für die Kirche.
McKim vertritt die Ansicht, dass das, was in vielen evangelikalen Kirchen am Sonntagmorgen geschieht, ebenfalls zutiefst säkularisiert ist, mit einer unerkannten Verlagerung des Schwerpunkts weg von Gott hin zu den Bedürfnissen, Wünschen und Vorlieben der Gottesdienstbesucher. Der evangelikale Gottesdienst, so McKim, hat sich weit von seinen biblischen Wurzeln und historischen Ursprüngen entfernt, so dass die Evangelikalen Gefahr laufen, zu bloßen Seelsorgern der allgemeinen Kultur zu werden und die Widersprüche zwischen dem, was die säkulare Kultur für wahr und wichtig hält, und dem, was die Heilige Schrift für wahr und wichtig hält, nicht zu erkennen. Aber McKim glaubt auch, dass die Mittel vorhanden sind, um den Abgrund zu überwinden.
Gegenkulturelle Anbetung bietet eine sorgfältige theologische und biblische Studie über den Zweck, das Wesen und die Elemente gemeinsamer Anbetung sowie unzählige Ressourcen für Anbetung, die sich ausschließlich auf den Gott konzentriert, den wir in Jesus Christus am besten kennen. Ein solcher Gottesdienst ist von Natur aus gegenkulturell, so wie er es schon immer war.