Bewertung:

Sanctified Sex von Noam Sachs Zion ist eine umfassende Untersuchung der jüdischen Perspektiven auf die eheliche Intimität, die sich auf 2000 Jahre rabbinisches Denken stützt. Das Buch bietet Einsichten, die sowohl erhellend als auch auf heutige Beziehungen anwendbar sind, was es für ein breites Publikum relevant macht.
Vorteile:Das Buch ist informativ, erhellend und unterhaltsam und zeichnet sich durch eine leicht verständliche Sprache, eine chronologische Erzählung, zahlreiche Anekdoten und Geschichten aus. Es bietet einen Fahrplan für die Verbesserung der ehelichen Kommunikation und der ehelichen Beziehungen und ist damit sowohl für Akademiker als auch für allgemeine Leser nützlich. Die Leserinnen und Leser schätzen die Erkundung eines breiten Spektrums jüdischer Texte und Standpunkte sowie die Fähigkeit der Autorin, traditionelle Texte mit moderner Relevanz zu verbinden.
Nachteile:Einige Kapitel mögen schwerer sein als andere, und bestimmte Abschnitte, die sich mit der Kabbala und nicht-orthodoxen Ansätzen zur Sexualität befassen, könnten für manche Leser weniger wünschenswert sein. Es kann auch notwendig sein, dass die Leserinnen und Leser herausfinden, mit welchen Perspektiven sie übereinstimmen, da nicht alle Ansichten mit der modernen Sensibilität übereinstimmen können.
(basierend auf 5 Leserbewertungen)
Sanctified Sex: The Two-Thousand-Year Jewish Debate on Marital Intimacy
Sanctified Sex stützt sich auf zweitausend Jahre rabbinischer Debatten über konkurrierende Bestrebungen nach liebevoller Intimität, leidenschaftlicher sexueller Vereinigung und Heiligkeit in der Ehe. Was kann das Judentum zu unserem Ringen um die Pflege von Liebesbeziehungen beitragen? Welche halachischen Präzedenzfälle sind relevant, und wie verändern sich die Urteile?
Die Rabbiner sind sich natürlich nur selten einig. Ihren Argumenten liegen immer wiederkehrende Debatten zugrunde: Welche Art von Sex in der Ehe gilt als ideal - die heilige Selbstbeherrschung des sexuellen Verlangens oder die Heiligkeit, die in emotionaler und erotischer Intimität liegt? Ist der Geschlechtsverkehr in seiner Körperlichkeit erniedrigend oder der höchste Akt der spirituellen/mystischen Vereinigung? Und sollten Frauen oder Männer (oder beide) das letzte Wort darüber haben, was im Bett passiert?
Noam Sachs Zion führt uns chronologisch und stetig durch heikles Terrain: biblische Texte und ihre talmudischen Interpretationen; talmudische Geschichten von drei ungewöhnlichen Rabbinern und ihren ehelichen Schlafzimmern; mittelalterliche Kodifizierer und mystische Kommentatoren; ultra-orthodoxe Rabbiner, die wegen radikal abweichender Ideale aneinandergeraten; und schließlich zeitgenössische Rabbiner verschiedener Konfessionen, die mit modernen Veränderungen in erotischen Lebensstilen und Werten ringen.
In diesen geheiligten und oft sexuell expliziten Gesprächen mit unseren Vorfahren und Zeitgenossen begegnen wir innovativen jüdischen Lehren über eheliche Intimität, leidenschaftliche Liebestechniken und die für den Erfolg einer Ehe unerlässliche Kunst der Paarkommunikation.