Bewertung:

Lol Tolhursts Memoiren sind eine aufrichtige und offene Erkundung seines Lebens, seiner Zeit bei The Cure und seiner Reise der persönlichen Erlösung. Das Buch fängt die Nuancen der Musikgeschichte, der Sucht und der Dynamik der Freundschaft ein und bietet gleichzeitig Einblicke in die frühen Tage der Band.
Vorteile:Der Schreibstil ist angenehm und unterhaltsam, so dass sich der Leser mit Lol verbunden fühlt. Es gibt ein starkes Gefühl von Verletzlichkeit und Ehrlichkeit, das Einblicke in seine persönlichen Kämpfe und die Geschichte der Band gewährt. Die Anekdoten sind fesselnd, und das Buch hält eine gute Balance zwischen informativ und persönlich. Die Erzählung bietet auch einen kulturellen und sozioökonomischen Kontext, der die Erzählung bereichert. Fans schätzen die Tiefe der Beziehungsdynamik und die Darstellung der Musikindustrie.
Nachteile:Einige Leser fanden den Schreibstil uneinheitlich und kritisierten, dass Teile der Erzählung zu sehr auf sich selbst fokussiert sind und die Perspektive der anderen Bandmitglieder übersehen wird. Details über bestimmte Perioden und wichtige Songs wurden als unzureichend erforscht empfunden. Es wurden Bedenken geäußert, dass die frühere Alkoholabhängigkeit des Autors die Genauigkeit und Offenheit einiger Schilderungen beeinträchtigt, was zu einer möglicherweise geschönten Sicht der Ereignisse führen könnte.
(basierend auf 245 Leserbewertungen)
Cured: The Tale of Two Imaginary Boys
Ein zutiefst bewegendes und fesselndes Memoir von Laurence "Lol" Tolhurst, Mitbegründer der in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommenen Band The Cure
Als zwei der ersten Punks in einer englischen Provinzstadt hatten es Lol Tolhurst und Robert Smith nicht leicht. Sie waren von Anfang an Außenseiter und ihre Freundschaft basierte zunächst auf Nähe und der gemeinsamen Liebe zur Musik. Sie begannen, gemeinsam in Pubs zu spielen, und entwickelten bald ihren eigenen Stil und ihre eigene Herangehensweise an das Songwriting. Das Ergebnis waren zeitlose Songs, die bei den Zuhörern ein tiefes Gefühl der Identifikation und Empathie auslösten und eine neue Subkultur hervorbrachten, die von der Presse als "Goth" bezeichnet wurde. Doch der intensive und verwirrende Erfolg von The Cure hatte auch eine dunkle Seite. Tolhurst litt unter einer zunehmenden Alkoholsucht, die seinen Platz in The Cure zerstörte und beinahe sein Leben beendete.
Dies ist die endgültige Geschichte einer einzigartigen Band, deren Vermächtnis noch viele Jahrzehnte nachwirkt, erzählt aus der Sicht eines Teilnehmers und Augenzeugen, der dabei war, als es passierte - und sogar bevor alles begann.