Bewertung:

Die Gedichtsammlung von David Barber wird für ihre intellektuelle Tiefe und ihren fesselnden Schreibstil gelobt, der sich auf Themen der Antike und der Literatur bezieht. Der Leser fand sie aufschlussreich, obwohl einige Gedichte prätentiös wirkten und zum besseren Verständnis eine externe Recherche erforderten. Es ist ein Glossar enthalten, dessen Kenntnis im Vorfeld hilfreich gewesen wäre. Der Leser äußert den Wunsch, Barbers frühere Werke nach dieser positiven ersten Erfahrung zu erkunden, obwohl es bei der erhaltenen ebook-Version einige Formatierungsprobleme gab.
Vorteile:⬤ Aufschlussreiche und intellektuelle Poesie
⬤ meisterhafte Sammlung
⬤ enthält ein Glossar
⬤ motiviert den Leser, mehr von Barbers Werk zu erkunden.
⬤ Einige Gedichte grenzen an Prätentiösität
⬤ Leser musste Inspirationen googeln
⬤ Formatierungsprobleme mit der ebook-Version.
(basierend auf 1 Leserbewertungen)
Secret History: Poems
In David Barbers dritter Gedichtsammlung ist die Vergangenheit von Anfang bis Ende präsent. Aus einer Fülle eklektischer Quellen schöpfend und in einer Reihe von Nonce-Formen verfasst, durchstreifen diese Gedichte weite Teile der Kultur- und Naturgeschichte auf der Suche nach dem Verlassenen, längst Vergangenen und Unbesungenen.
Hier ist der Stoff der verlorenen Zeit, der von überall her ausgegraben wurde: Ballyhoo und Mörderballade, das Lacrimarium und die Xylothek, das Räuberspiel und der indianische Seiltrick, das veraltete o'o, der Old-School-Wortschatz, Sunshowers und Beaters und Breaker Boys. Anlässlich der Dämmerung von Druck und Schrift finden Sie hier Auszüge und Anleihen aus einer bunten Mischung von gebundenen Bänden aus der Vergangenheit: The Magic Moving Picture Book, Mandeville's Travels, The Golden Bough, Franklin Arithmetic, The Millennial Laws of the Shakers, A Conjuror's Confessions. Auch hier finden sich Leitgeister, die diesen Weg nicht mehr gehen werden: Cab Calloway im Cotton Club.
Henry Walter Bates im dunkelsten Amazonasgebiet. George Catlin bei den Choctaws.
Der kleine Nemo im Schlummerland. Yogi Berra in seiner ganzen orakelhaften Pracht.
Indem er in der Umgangssprache aller Jahrgänge schwelgt, während er über dunkle Zeitalter ohne Ende grübelt, beschreibt Secret History eine Welt mit langen Schatten und fernen Echos, die mehr als nur eine flüchtige Ähnlichkeit mit unserer eigenen hat.