
Ghost-Watching American Modernity: Haunting, Landscape, and the Hemispheric Imagination
In Ghost-Watching American Modernity (Geisterbeobachtung in der amerikanischen Moderne) greift Mar a del Pilar Blanco Texte des 19. und 20.
Jahrhunderts aus Spanisch-Amerika und den Vereinigten Staaten auf, um zu fragen, wie unterschiedliche Landschaften als Spukorte dargestellt werden. Ausgehend von Gründungsromanen bis hin zu Western untersucht Blanco die verschiedenen Arten, in denen Geister und Spuk in der gesamten amerikanischen Hemisphäre bei Autoren auftauchen, die sich damit beschäftigen, die Erfahrung geografischer Veränderungen in einer Zeit beispielloser Entwicklung darzustellen. Das Buch bietet einen innovativen Ansatz, der versucht, Gespenster in ihrer lokalen Besonderheit zu verstehen, anstatt sie als Produkte allgemeiner Konventionen oder als Allegorien verborgener Sehnsüchte zu betrachten.
In den Kapiteln werden Texte von Domingo Sarmiento, Henry James, Jos Mart, W. E.
B. Du Bois, Juan Rulfo, Felisberto Hern ndez und Clint Eastwood mit großer Aufmerksamkeit gelesen.
In einer Intervention, die den kritischen Gebrauch von Spektralität für Wissenschaftler in den USA/Lateinamerikastudien, der Erzähltheorie und der vergleichenden Literaturwissenschaft neu konfigurieren wird, fördert Blanco die Geisterbeobachtung als eine Methode zur Wiederentdeckung des Spuks unter seinen eigenen Bedingungen.