Bewertung:

Ghost Flames von Charles Hanley ist eine gut recherchierte und fesselnde Erzählung, die eine facettenreiche Perspektive auf den Koreakrieg anhand des Lebens von zwanzig Personen mit unterschiedlichem Hintergrund bietet. Während viele Rezensionen den menschlichen Ansatz und die Lesbarkeit loben, kritisieren andere die vermeintliche Voreingenommenheit und die strukturellen Probleme.
Vorteile:⬤ Hervorragend recherchiert und gut geschrieben, macht es ein beunruhigendes Thema interessant und lesenswert.
⬤ Bietet ein vielfältiges Mosaik von Perspektiven, darunter Soldaten, Bauern und Führer aus verschiedenen Nationen.
⬤ Weckt starke emotionale Reaktionen und zeigt die menschlichen Kosten des Krieges auf.
⬤ Einzigartiges Erzählformat, das die Kriegserfahrung durch individuelle Erzählungen darstellt.
⬤ Bietet wertvolle Einblicke in einen weitgehend vergessenen Konflikt.
⬤ Kritiker weisen darauf hin, dass die Erzählstruktur aufgrund der wechselnden Perspektiven unzusammenhängend und unbeholfen wirken kann.
⬤ Einige Rezensenten bemängelten, dass die nordkoreanische Perspektive einseitig ist und die Gräueltaten der nordkoreanischen und chinesischen Streitkräfte verharmlost werden.
⬤ Das Tempo ist uneinheitlich, besonders im letzten Teil des Buches, wo es sich unnötig beschleunigt.
⬤ Einige wichtige Ereignisse, wie die Schlacht von Chosin, wurden ausgelassen, was zu Beschwerden über die Vollständigkeit führte.
⬤ Die Prosa wurde als gelegentlich uninspiriert und unzusammenhängend beschrieben.
(basierend auf 21 Leserbewertungen)
Ghost Flames: Life and Death in a Hidden War, Korea 1950-1953
Eine kraftvolle, charakterstarke Erzählung über den Koreakrieg von dem mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichneten Autor, der dazu beigetragen hat, einige der am längsten gehüteten und dunkelsten Geheimnisse des Krieges aufzudecken.
Der Krieg, der an einem Sonntagmorgen vor siebzig Jahren in Korea ausbrach, gilt heute als entscheidender Wendepunkt in der modernen Geschichte - als erstes großes Aufeinandertreffen der Waffen des Kalten Krieges, als letzter Konflikt zwischen Supermächten, als Ursache einer Nuklearkrise, die die Welt bis heute in Atem hält.
In diesem lebendigen, emotional fesselnden und höchst originellen Bericht erzählt Charles J. Hanley die Geschichte des Koreakriegs mit den Augen von zwanzig Personen, die ihn erlebt haben - von einem nordkoreanischen Flüchtlingsmädchen bis zu einer amerikanischen Nonne, von einem chinesischen General bis zu einem schwarzen amerikanischen Kriegsgefangenen, von einem britischen Journalisten bis zu einem Helden der US-Marine.
Dies ist eine intime, tiefgründige Art von Geschichte, deren akribische Recherche und Detailreichtum, die sich auf kürzlich ausgegrabenes Material und Augenzeugenberichte stützt, das wahre Gesicht des Koreakriegs und die Unermesslichkeit seiner menschlichen Tragödie schärfer als je zuvor in den Fokus rücken. Der „vergessene Krieg“ wird unvergesslich.