Bewertung:

Das Buch „Ghost Cities of China“ von Wade Shepard bietet eine gut recherchierte und fesselnde Analyse der raschen Urbanisierung Chinas und des Phänomens der Geisterstädte. Der Autor verbindet persönliche Erfahrungen mit gründlichen Recherchen, um gängige Wahrnehmungen und mediale Darstellungen dieser städtischen Entwicklungen zu hinterfragen. Während viele Rezensionen das Buch für seine aufschlussreichen Kommentare und die gründliche Erforschung der chinesischen Kultur und Wirtschaft loben, sind einige Kritiker der Meinung, dass es dem Buch bei bestimmten Themen an Tiefe mangelt und es von visuellen Elementen profitieren könnte.
Vorteile:Faszinierend und gut recherchiert, bietet es eine lesenswerte Analyse der Urbanisierung in China.
Nachteile:Vermittelt ein tieferes Verständnis von Geisterstädten, das über die typischen Medienerzählungen hinausgeht.
(basierend auf 19 Leserbewertungen)
Ghost Cities of China: The Story of Cities Without People in the World's Most Populated Country
Vom Sportstadion bis zum Einkaufszentrum - Hunderte von neuen Städten in China stehen leer, und bis 2030 sollen weitere Hunderte entstehen.
Bis dahin wird die städtische Bevölkerung des Landes auf über eine Milliarde ansteigen, da die Zentralregierung ihre Urbanisierungsinitiative auf Hochtouren laufen lässt. Dabei werden die traditionellen sozialen Strukturen auseinandergerissen, und eine wurzellose, halbverlassene, konsumorientierte Kultur nimmt rasch ihren Platz ein.
Ghost Cities of China ist ein spannender Dialog, der vor Ort nach einem Verständnis für Chinas neue Städte und die Gründe sucht, warum viele derzeit leer stehen.