Bewertung:

Dressed for Freedom: The Fashionable Politics of American Feminism von Einav Rabinovitch-Fox bietet einen umfassenden und fesselnden Überblick über das Zusammenspiel zwischen Frauenmode und der feministischen Bewegung von 1890 bis 1980. Es hebt wichtige historische Zusammenhänge und Persönlichkeiten hervor und bietet gleichzeitig Abbildungen von Frauenkleidung aus dieser Zeit.
Vorteile:Das Buch ist gut recherchiert und deckt ein breites Spektrum von Themen im Zusammenhang mit Frauenmode und Feminismus ab. Es enthält verschiedene Perspektiven, die Fragen der Ethnie, der Klasse und der sexuellen Orientierung mit einbeziehen. Die Diskussion über die Rolle verschiedener Designerinnen und historischer politischer Persönlichkeiten verleiht dem Buch zusätzliche Tiefe. Die Illustrationen und der Fokus auf die historische Entwicklung der Mode werden besonders geschätzt.
Nachteile:Die Sprache ist komplex und könnte für Gelegenheitsleser schwierig zu verstehen sein. Einige Leser sind der Meinung, dass das Buch von mehr Bildern und weniger Text profitieren könnte, vor allem in den letzten Abschnitten, in denen es viele Verweise gibt. Das Buch ist eher für ein akademisches Publikum oder für Personen mit einem starken Interesse an der Modegeschichte geeignet.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
Dressed for Freedom: The Fashionable Politics of American Feminism
Die Mode, die oft als eine Form der Unterdrückung verurteilt wird, konnte und hat es Frauen ermöglicht, moderne Geschlechtsidentitäten auszudrücken und feministische Ideen zu fördern. Einav Rabinovitch-Fox untersucht, wie Kleidung Frauen stärkte, insbesondere Frauen, die aufgrund ihrer Ethnie oder Klasse von einflussreichen Positionen ausgeschlossen waren.
Angefangen bei den Hemdblusen der 1890er Jahre bis hin zu den Miniröcken und Unisex-Styles der 1970er Jahre zeigt Rabinovitch-Fox, wie der Aufstieg der Massenmedien die Mode zu einem Vehikel für Frauen machte, um Ansprüche auf ihren Körper, ihre Weiblichkeit und ihre sozialen Rollen geltend zu machen. Sie zeigt auch auf, wie Trends in der weiblichen Mode Ideen von Unabhängigkeit und Gleichheit zum Ausdruck brachten.
Indem Frauen neue Kleidungsstile einsetzten, erweiterten sie den feministischen Aktivismus über formale Organisationen und Bewegungen hinaus und eroberten die Mode als einen Bereich des Vergnügens, der Macht und des feministischen Bewusstseins zurück. Dressed for Freedom ist eine faszinierende Darstellung der Kleidung als alltägliche feministische Praxis und bringt die Mode in die Diskussionen über den amerikanischen Feminismus während des langen zwanzigsten Jahrhunderts ein.