Bewertung:

In den Rezensionen wird das Buch als einfühlsame Liebesgeschichte mit fesselnden Charakteren und einer spannenden Handlung hervorgehoben. Die Leserinnen und Leser schätzen die gut geschriebene Erzählung und die aufschlussreiche Erforschung der amischen Kultur sowie die unerwarteten Wendungen, die sie durchgehend fesseln. Der Autor, Trafton, wird für seinen anschaulichen Schreibstil gelobt, der das Leseerlebnis noch steigert. Viele Leserinnen und Leser äußern den starken Wunsch, das Buch aufgrund seiner fesselnden Natur erneut zu lesen.
Vorteile:⬤ Fesselnder und mitreißender Schreibstil
⬤ gut entwickelte und überzeugende Charaktere
⬤ rasante Erzählung mit vielen Wendungen
⬤ aufschlussreiche Darstellung der amischen Kultur
⬤ zum mehrfachen Lesen empfohlen.
Ein Rezensent wies auf eine bedeutende Änderung in der überarbeiteten Ausgabe im Vergleich zur ersten Ausgabe hin, die die Erfahrung einiger Leser beeinträchtigen könnte.
(basierend auf 3 Leserbewertungen)
Yellow Wood
Der Herbst im südlichen Indiana leuchtet in leuchtenden Farben, und nirgendwo sind sie kräftiger und spektakulärer als an den sanften Hängen um Jasper und Huntingburg in einem Gebiet, das als Yellow Wood bekannt ist. Vor diesem feurigen Hintergrund der Herbstfarben beginnt eine bezaubernde und ungewöhnliche Liebesgeschichte, die Gewissen und Glauben in Konflikt bringt. Der 35-jährige Aaron Fain, Arzt und Amateurfotograf, ist von einer schönen Amish-Frau besessen, die die unheimliche Fähigkeit hat, Dinge zu sehen, bevor sie geschehen. Als Aaron sich die Fotos ansieht, die er von Emily Yoder gemacht hat, ist er schockiert von dem, was er sieht. Während sie in ein unheimliches weißes Licht getaucht in die Linse der Kamera starrt, sind in ihren Augen Bilder zu sehen, die nicht nur faszinierend, sondern auch unerklärlich beängstigend sind.
In der verführerischen Hitze eines schwülen Sommers im Mittleren Westen treiben überwältigende Leidenschaften ihre Beziehung über die Grenzen des Anstands hinaus. Die Angst, sich zwischen ihrer Liebe zu Aaron und ihrer Hingabe an die amischen Bräuche und Verpflichtungen entscheiden zu müssen, lastet schwer auf Emilys Gewissen. Fain, der von der Einfachheit und Unschuld der Amish fasziniert ist, bleibt trotz seiner Bemühungen um ein tieferes Verständnis dieser Kultur idealisiert und oberflächlich. Eines Abends bei Sonnenuntergang, als er unruhig in einem spärlich eingerichteten Wohnzimmer der Amish sitzt, sieht Fain eine Stoffpuppe ohne Gesicht, ohne Hände und Arme, die an die Rückenlehne eines steifen Holzstuhls gelehnt ist. Ihm ist sofort klar, dass Emily wissentlich Aspekte ihres Lebens preisgegeben hat, die seine romantischen Vorstellungen erschüttern würden. Es ist diese harte Realität, die den enttäuschten Aaron Fain dazu bringt, sich enttäuscht abzuwenden. Susan Adams ist nach einer kürzlich erfolgten Scheidung nach Jasper zurückgekehrt, und Aaron offenbart ihr sein von Schuldgefühlen und Ängsten geplagtes Gewissen.
In einer späten Sommernacht steht eine schlanke Gestalt auf dem steinernen Weg in Fains Garten. Ihre Arme greifen nach Aaron, als sie ihm sagt, dass sie ein letztes Mal ihren Namen auf seinen Lippen hören möchte und dass er ihr noch einmal seine Liebe erklären muss, bevor sich der Nachthimmel für immer verändert. In diesem Moment begreift Fain das Geheimnis von Emily Yoder. Über ihnen, in der eisigen Schwärze des Weltraums, blinkt ein neuer Stern eisig weiß, und die eitle Kassiopeia ist nicht länger die regierende Königin am Sternenhimmel.
Yellow Wood ist eine einfühlsame und magische Liebesgeschichte über einen materialistischen, sternengläubigen Arzt und eine rätselhafte Amish-Frau, die über ein tiefes Wissen über die Sterne und eine geheimnisvolle Allianz mit dem Sternbild Lyra verfügt. Die Geschichte mit ihren paranormalen Untertönen spielt im Amish Triangle im südlichen Indiana und offenbart die zerbrechliche Natur von Beziehungen und fesselt die Aufmerksamkeit des Lesers von Anfang bis Ende.