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Money and the Mechanism of Exchange
William Stanley Jevons (1835-1882) war Fellow der Royal Society und Professor für politische Ökonomie am University College London (UCL). Zu seinen fruchtbaren akademischen Schriften gehören Bücher über viele Bereiche wie Logik, die Methode der Wissenschaft, Sozialphilosophie, öffentliche Ordnung, Geschäftszyklen und Wirtschaftstheorie.
Der Einfluss von Jevons auf die Wirtschaftswissenschaften kann kaum übertrieben werden. Als Vater der neoklassischen Wirtschaftswissenschaften ist sein Erbe gesichert; gleichzeitig mit Carl Menger und Léon Walras leitete er die Marginalistische Revolution ein, die neue Instrumente zur Analyse und zum Verständnis des menschlichen Wirtschaftsverhaltens brachte.
In Money and The Mechanism of Exchange (Geld und der Mechanismus des Austauschs) erörtert Jevons die Metallwährung, die Papierwährung und das System des kommerziellen Austauschs. Der Autor legt großen Wert auf das zuerst von Sir Thomas Gresham entdeckte Gesetz, dass schlechtes Geld gutes vertreibt. Auf dieser Grundlage lehnt Professor Jevons den Vorschlag von Spencer und anderen ab, die die Münzprägung zu einem öffentlichen Privileg machen wollen. Auch auf der Grundlage dieses Gesetzes leistete er Pionierarbeit mit der Idee, dass die Vereinigten Staaten die Einführung eines Münzgeldes regeln könnten, das in allen Ländern einen einheitlichen Wert hat. Jevons zufolge wird dies den Vereinigten Staaten die Möglichkeit geben, ein Werk zu vollenden, das sowohl für dieses Land als auch für die Welt von Nutzen sein wird.
Dieses Buch ist so einfach und klar gehalten, dass man erst beim Nachdenken die Gelehrsamkeit und das solide Denken erkennt, für die der Autor gefeiert wird. Die Informationen, die er gibt, kommen so natürlich, dass es schwer zu erkennen ist, dass die scheinbar selbstverständlichen Wahrheiten, die er aufzeigt, in Wirklichkeit die Ansammlung der Weisheit vieler Männer sind. Die meisten Menschen werden mit seinen Schlussfolgerungen einverstanden sein, und alle werden ihre Lektüre gewinnbringend finden.