
Monetary Policy, a Market Price Approach
Dies ist die erste umfassende Darstellung, wie geldpolitische Entscheidungsträger Marktpreise nutzen können, um Preisstabilität zu erreichen. Dr.
Johnson und Keleher zeigen auf, warum andere, konventionelle Methoden versagt haben und warum die Marktpreise ein überlegener Leitfaden für die Festlegung der Geldpolitik sind. Ihr Buch stellt die Gründe, die Geschichte und die Philosophie vor, die ihrem Ansatz zugrunde liegen; es bietet drei Formen von empirischen Forschungsergebnissen, um ihn zu unterstützen; und stellt dann spezielle Methoden vor, um Marktpreise als Leitfaden für die Festlegung der Geldpolitik zu verwenden. Eine wichtige und herausfordernde Lektüre für geldpolitische Entscheidungsträger und Ökonomen, Banker, Finanzanalysten und professionelle Anleger sowie für ihre Kollegen in der akademischen Gemeinschaft mit ähnlichen Interessen.
Durch die Revolutionen in der Telekommunikation und der Informationsverarbeitung, die Deregulierung des Finanzsektors und die globale Integration der Finanzmärkte hat sich das Umfeld, in dem die Zentralbanken tätig sind, grundlegend verändert.
Dieses veränderte Umfeld hat verschiedene konventionelle geldpolitische Ansätze in Frage gestellt. Dieses Buch stellt einen alternativen Marktpreisansatz für die Geldpolitik vor.
Der Ansatz lässt sich leicht an die oben erwähnten Veränderungen anpassen: Er verfolgt das Ziel der Preisstabilisierung und verwendet die wichtigsten Marktpreise auf den Rohstoff-, Devisen- und Anleihemärkten als Richtschnur für die Politik. Rohstoffpreise, Devisenkurse und Anleiherenditen sind Näherungswerte für den Wechselkurs zwischen inländischem Geld und (1) Rohstoffen, (2) ausländischem Geld bzw. (3) künftigem Geld (Anleihen).
Diese Marktpreise werden in Verbindung miteinander bewertet, um der Währungsbehörde Hinweise für ihre Politik zu geben. Dieses Buch beschreibt, wie dieser Ansatz in der Praxis umgesetzt wird. Empirische Belege stützen den Ansatz aus drei Perspektiven.
Erstens gibt es empirische Belege für jeden einzelnen der isoliert untersuchten Marktpreisindikatoren. Zweitens lieferten die Marktpreisindikatoren den geldpolitischen Entscheidungsträgern in der Ära nach Bretton Wood genaue Signale.
Wäre dieser Marktpreisansatz von den politischen Entscheidungsträgern verwendet worden, wäre die gesamtwirtschaftliche Leistung in diesem Zeitraum wahrscheinlich besser gewesen. Drittens zeigt zumindest eine historische Episode, dass die Wirtschaftsleistung bei Anwendung dieses Ansatzes beeindruckend war und tatsächlich Preisstabilität erreicht wurde.